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Rheinmetall

Produktion explodiert, Kurse schwach 24.04.2026, 12:32 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Munition
© Symbolbild von Jay Rembert auf Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Rheinmetall 1.341,60 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

Produktionsboom drückt Kosten — Industrie im Hochlauf

Während der Aktienkurs von Rheinmetall Schwäche zeigt, zeichnet Vorstandschef Armin Papperger auf der Hannover Messe ein Bild einer Branche im expansiven Aufschwung. Die Produktionskapazitäten bei Rheinmetall wurden massiv ausgeweitet, insbesondere im Bereich Artilleriemunition. Seit Beginn der russischen Vollinvasion in der Ukraine hat sich die Fertigung mehr als verzehnfacht.


Teilweise wurden Projekte pragmatisch angestoßen: In einzelnen Fällen begann die Produktion bereits per Handschlag, bevor formale Verträge abgeschlossen waren. Parallel dazu greifen klassische Skaleneffekte. Durch höhere Stückzahlen sind die Preise für Artilleriemunition inzwischen niedriger als noch vor fünf oder sechs Jahren. Mit weiter steigenden Bestellvolumina aus Deutschland und anderen europäischen Staaten rechnet das Management mit zusätzlichen Kostensenkungen.

Zur Sicherung der Lieferfähigkeit hält Rheinmetall kritische Materialien im Wert von rund acht Milliarden Euro vor. Diese Vorratshaltung belastet zwar das Working Capital und den Cashflow, wird jedoch als strategische Absicherung gegen Engpässe eingeordnet.

Volle Auftragsbücher — Prognosen signalisieren starkes Wachstum

Ungeachtet gesellschaftlicher Kontroversen — die sich auf der Messe durch mehrere Störaktionen bemerkbar machten — bleibt die operative Entwicklung robust. Für das Geschäftsjahr 2026 stellt der Konzern einen Umsatz zwischen 14,0 und 14,5 Milliarden Euro in Aussicht. Das entspricht einem Wachstum von 40 bis 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch auf der Ergebnisseite werden Fortschritte erwartet: Die operative Marge soll auf etwa 19 Prozent steigen. Besonders auffällig ist die hohe Visibilität der Erlöse. Bereits 91 Prozent des geplanten Umsatzes sind durch bestehende Aufträge abgesichert. Diese solide Auftragslage unterstreicht die starke Nachfrage nach Rüstungsgütern im aktuellen geopolitischen Umfeld.

Aktie auf Jahrestief — Fokus richtet sich auf wichtige Termine

Trotz der positiven Fundamentaldaten zeigt sich die Aktie schwach. Mit einem Kurs von 1.366 Euro notiert das Papier nahe seinem 52-Wochen-Tief und rund 31 Prozent unter dem Hoch des vergangenen Herbstes. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf fast 15 Prozent.

In den kommenden Wochen könnten zwei Termine neue Impulse liefern. Am 7. Mai veröffentlicht Rheinmetall seine Zahlen für das erste Quartal, wobei insbesondere Auftragseingang und Margenentwicklung im Fokus stehen dürften. Kurz darauf folgt am 12. Mai die ordentliche Hauptversammlung.

Dort soll eine Dividende von 11,50 Euro je Aktie beschlossen werden — ein Anstieg von 42 Prozent gegenüber den 8,10 Euro im Vorjahr und zugleich die vierte Erhöhung in Folge. Für den Dividendenanspruch ist der Aktienbesitz bis zum Abend des 12. Mai erforderlich.

Ob sich der Abstand zwischen operativer Entwicklung und Börsenbewertung verringert, dürfte maßgeblich davon abhängen, ob die kommenden Quartalszahlen die ambitionierten Margenziele untermauern.

Bn-Redaktion/aw
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