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Porsche plant Milliarden-Investition in Batteriezellen 21.07.2024, 17:29 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Batteriezellen
© DALL-E / Symbolbild
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Varta 1,213 EUR -0,01 % Eurex

Intensivierte Verhandlungen über Batterie-Deal 

Porsche befindet sich aktuell in intensiven Gesprächen über die Übernahme des Elektroautobatteriegeschäfts des angeschlagenen Herstellers Varta. Diese Nachricht ließ die Varta-Aktie um beeindruckende 30 Prozent ansteigen. Beide Unternehmen verhandeln über ein mögliches Mehrheitsinvestment in die Varta-Tochter V4Drive, wie Varta in einer nächtlichen Mitteilung aus Ellwangen bekanntgab. Eine unverbindliche Absichtserklärung zwischen den Firmen wurde bereits unterzeichnet. Der Plan sieht vor, dass V4Drive zunächst ausgelagert wird, bevor Porsche, eine Tochter des Volkswagen-Konzerns, sich durch eine Kapitalerhöhung beteiligt.

Finanzielle Details zu dem möglichen Deal wurden bislang nicht bekannt gegeben. Varta betont jedoch, dass der Abschluss des Geschäfts von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter eine detaillierte Prüfung der Bücher durch Porsche. Trotz dieser Unsicherheiten reagierte der Markt positiv, was den drastischen Anstieg der Varta-Aktie verdeutlicht.

Innovative Batteriezellen könnten Varta aus der Krise helfen 

Varta kämpft derzeit mit erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten und lässt ein bestehendes Sanierungsgutachten, das sogenannte IDW-S6-Gutachten, aktualisieren. Dieses Gutachten soll Möglichkeiten für eine umfassende Restrukturierung und notwendige Finanzierungsmaßnahmen aufzeigen. Besonders im Fokus steht dabei die V4Drive-Batterie, die Varta neue Chancen im boomenden Elektromobilitätsmarkt eröffnen soll.

Schon länger kursierten Gerüchte, dass Porsche als erster Kunde für die innovativen Batteriezellen von Varta auftreten könnte. Der Sportwagenhersteller plant ohnehin, gemeinsam mit Partnern eine eigene Batteriezellproduktion aufzubauen. Laut früheren Angaben will Porsche eine Produktionskapazität von 10 bis 20 Gigawattstunden pro Jahr erreichen, was für etwa 200.000 Fahrzeuge mit einer Batteriekapazität von 100 Kilowattstunden ausreichen würde. Zum Vergleich: 2023 verkaufte Porsche rund 320.000 Autos, von denen der Großteil noch mit Verbrennungsmotoren ausgestattet ist.

Ambitionierte Pläne und strategische Partnerschaften

Für die angestrebte Produktion von 20 Gigawattstunden wären Investitionen von 2 bis 3 Milliarden Euro erforderlich. Porsche sucht daher nach strategischen Partnern, um diese ambitionierten Ziele zu realisieren. Der genaue Standort der geplanten Zellproduktion ist derzeit noch unklar. Zusätzlich plant Porsche eine Zusammenarbeit mit der Batteriefirma PowerCo, die ebenfalls zur Volkswagen-Gruppe gehört.

Dieser potenzielle Deal könnte nicht nur Varta einen dringend benötigten Aufschwung verschaffen, sondern auch Porsche auf dem Weg zur Elektromobilität erheblich voranbringen. Bleibt abzuwarten, ob die intensiven Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss führen und welche Auswirkungen dies auf den Markt für Elektroautobatterien haben wird.

Bn-Redaktion/aw
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