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Abwehrkampf gegen Intesa

Monte dei Paschi will BPM und Banca Generali kaufen 21.08.2026, 08:40 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Assicurazioni Generali 41,74 EUR +0,41 % Baader Bank
Intesa Sanpaolo 6,416 EUR +0,64 % Lang & Schwarz
Banca Generali 61,80 EUR -0,60 % TTMzero RT
Banco BPM 15,26 EUR -0,57 % Lang & Schwarz
Banca Monte dei Paschi di Siena 11,37 EUR +0,72 % TTMzero RT
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Der Fusionspoker unter italienischen Banken geht in die nächste milliardenschwere Runde. Die einstige Krisenbank Monte dei Paschi die Siena (MPS) IT0005508921 will für 34 Milliarden Euro in eigenen Aktien gleich zwei andere Institute kaufen und ihre eigene Übernahme durch die Großbank Intesa Sanpaolo IT0000072618 verhindern. Am Freitag legte MPS ein Gebot für die Bank BPM IT0005218380 vor, die das Institut mit 25,3 Milliarden Euro bewertet. Zudem kündigte sie ein 8,7 Milliarden Euro schweres Gebot für die Banca Generali IT0001031084 an, die mehrheitlich dem gleichnamigen italienischen Versicherer gehört.

Zu dem Plan gehört eine Sonderdividende von vier Milliarden Euro für die Monte-dei-Paschi-Aktionäre. Diese soll teilweise aus Bargeld und teilweise aus Aktien des Versicherers Generali IT0000062072 bestehen, die der Bank aus Siena gehören. Die Anteilseigner sollen dem Vorhaben auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 29. Oktober zustimmen.

MPS-Chef Luigi Lovaglio versucht mit allen Mitteln, die drohende Übernahme des von ihm geführten Instituts durch Intesa Sanpaolo zu verhindern. Die Bank aus Turin hatte vor gut zwei Monaten eine Offerte für MPS vorgelegt. Lovaglio hatte zunächst versucht, mit Banco BPM eine Fusion auf Augenhöhe hinzubekommen, war damit jedoch gescheitert.

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