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Ausblick schickt Teamviewer Richtung Rekordtief 10.02.2026, 14:52 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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TeamViewer 5,888 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

(neu: mehr Details, Kommentare von Goldman Sachs und JPMorgan, aktueller Kurs)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Teamviewers Jahresziele für 2026 haben am Dienstag die Erholung der Aktie von ihrem Rekordtief Anfang des Monats wieder weitgehend zunichtegemacht. Analysten dürften nun ihre Schätzungen für das Umsatzwachstum zusammenstreichen.

Das Papier des Anbieters von Software-Lösungen für den Fernzugriff gab am frühen Nachmittag im moderat schwächelnden MDax um 5,3 Prozent auf 5,59 Euro nach. Zeitweise war sie sogar bis auf 5,39 Euro abgesackt. Die tags zuvor zurückeroberte 21-Tage-Durchschnittslinie, die den kurzfristigen Trend signalisiert und aktuell bei 5,71 Euro liegt, hielt den Fall nicht auf - ebenso wenig wie die dicht darüber liegende 50-Tage-Linie für den mittelfristigen Trend. Die langfristige 200-Tage-Linie wurde bereits seit Mai 2025 nicht mehr nach oben hin durchstoßen.

Erst vor knapp einer Woche, am 4. Februar, hatte Teamviewer bei gut 5,30 Euro ein Rekordtief erreicht. Sie war, wie die gesamte weltweite Branche in letzter Zeit von Sorgen erfasst worden, dass Künstliche Intelligenz Geschäftsmodelle von Software-Unternehmen erschüttern könnte.

Das Großkundengeschäft von Teamviewer laufe solide, aber in diesem Jahr würden Wechselkurse den Konzern erneut treffen, schrieb Analystin Wassachon Udomslipa von der kanadischen Bank RBC. Sie rechnet nun damit, dass Analysten ihre Schätzungen für den Umsatz überarbeiten werden. Ihr Kollege Mohammed Moawalla von Goldman Sachs sieht ebenfalls einen "gewissen Korrekturbedarf beim Konsens" und hob die Vorsicht des Managements hinsichtlich der wiederkehrenden Umsätze (ARR) im laufenden Jahr hervor.

Toby Ogg, Analyst bei JPMorgan, verwies auf ein gedämpftes Marktumfeld, das in einigen Bereichen von Teamviewer Spuren hinterlasse. Obendrein habe das Unternehmen für 2026 "einen negativen Währungseffekt von 2,8 Prozentpunkten angeführt, der in Verbindung mit der Umsatzwachstumsprognose und der Prognose für die bereinigte operative Ergebnismarge voraussichtlich zu einer Abwärtskorrektur der Konsensschätzung führen wird", präzisierte er./ck/err/mis

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