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Danone belastet von Problemen mit Babynahrung - China im Fokus 21.01.2026, 13:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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PARIS (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Danone sind am Mittwoch heftig unter Druck geraten. Das Problem verunreinigter Babynahrung zieht dabei immer weitere Kreise. Mit 65 Euro landeten die Papiere des Lebensmittelkonzerns im Zuge eines nervösen Handelsauftakts auf dem tiefsten Niveau seit einem Jahr. Den Kursverlust von in der Spitze fast 12 Prozent reduzierten die Papiere zuletzt auf 5,2 Prozent.

Die Hersteller von Babynahrung kämpfen derzeit mit dem Problem, dass in einem von einem Lieferanten stammenden Inhaltsstoff das Toxin Cereulid festgestellt wurde. Der von bestimmten Bakterien gebildete Giftstoff kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen. Es ist Auslöser von Rückrufen - nicht nur von Danone, sondern auch den Konkurrenten wie Nestle oder Lactalis. Die Nestle-Aktien waren vor diesem Hintergrund am Vortag schon auf ein Tief seit Ende September gefallen.

Die Lebensmittelbehörde von Singapur hatte am vergangenen Samstag den Rückruf von Säuglingsmilch der Marke Dumex angeordnet, die seit 2022 zu Danone gehört. Am Markt hieß es mit Blick auf den Kursrutsch an diesem Mittwoch, dieses Thema sei nun von einem Broker bei seinen Kunden prominent gefahren worden. Die Anleger warteten dringend auf eine Stellungnahme der Franzosen.

Zu der vom China-Geschäft geprägten Abwärtsspirale trug am Mittwoch wohl auch ein Kommentar der Bank of America bei, die ein Rekordtief der Geburtenrate in China thematisierte. Experte Antoine Prevot sprach von einer "Baby Dämmerung" und verwies darauf, dass das Babynahrungs-Geschäft in China zwischen 2026 und 2028 im Schnitt um 5 Prozent schrumpfen dürfte. Dieser Bereich stehe für 18 Prozent des operativen Gewinns des Gesamtkonzerns.

Der Marktbeobachter Andreas Lipkow verwies auch auf eine Analyse der Deutschen Bank vom Vortag. Darin untermauerte Experte Tom Sykes seine bereits bestehende Verkaufsempfehlung damit, dass die Bewertung der Danone-Aktien zunehmend schwerer zu rechtfertigen sei, während sich das Wachstum chinesischer Importe von Säuglingsnahrung verlangsame.

Sykes verwies auf eine Meldung des Statistikamts in Peking vom Montag, wonach 2025 je 1.000 Einwohner nur noch 5,63 Kinder zur Welt kamen. Damit erreichte die Geburtenrate den tiefsten Stand seit Gründung der Volksrepublik im Jahr 1949. Dies verstärke die Befürchtung, dass Unternehmen aus der Säuglingsnahrungsbranche mit China-Bezug an Wert verlieren./tih/AWP/ag/mis

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