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Healthineers-Ausblick vertreibt die Anleger vor Investorentag 05.11.2025, 11:40 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Siemens 220,65 EUR +0,85 % Tradegate

FRANKFURT (dpa-AFX) - Schwache Quartalszahlen und ein trüber Ausblick auf das neue Geschäftsjahr haben die Aktien von Siemens Healthineers am Mittwoch stark unter Druck gesetzt. Im weiter sinkenden Dax fielen sie am Vormittag bis auf 43 Euro zurück und damit auf den tiefsten Stand seit April.

Zuletzt verloren sie auf dem letzten Platz im Dax 8,5 Prozent auf 45,09 Euro hinten. Das charttechnische Bild trübt sich somit ein: Die 21- und 50-Tage-Linie für den kurz- und mittelfristigen Trend wurden ebenso wie die noch stärker beachtete 200-Tage-Linie für die längerfristige Entwicklung gerissen.

Der Medizintechnikkonzern habe mit seinem Zahlenwerk zum Schlussquartal 2024/25 die Erwartungen großteils enttäuscht, kommentierte ein Händler. Belastend wirke insbesondere die Prognose für das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) im neuen Jahr 2025/26, "auch wenn das Unternehmen üblicherweise konservative Prognosen abgibt".

Siemens Healthineers erwartet ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,20 bis 2,40 Euro, während Analysten im Schnitt eine Steigerung auf 2,48 Euro auf dem Zettel hatten. Handelszölle und negative Währungseffekte dürften das Ergebnis belasten, teilte das Unternehmen mit.

Der Ausblick auf das neue Geschäftsjahr impliziere ein Abwärtspotenzial für die durchschnittlichen Analysten-Schätzungen im niedrigen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich, rechnete Veronika Dubajova von der Citigroup aus. Sie blieb aber bei ihrer Kaufempfehlung und blickt gespannt auf den Kapitalmarkttag des Siemens-Konzerns , zu dem Siemens Healthineers mehrheitlich gehört. Dort könnte es Mitte November mehr Klarheit über die künftige Beteiligung geben.

Siemens hatte seine Beteiligung auf den Prüfstand gestellt und hält nach letzten offiziellen Angaben noch rund 71 Prozent an Healthineers; die Münchener haben dabei ihren Anteil in diesem Jahr bereits abgeschmolzen. Ein Ausstieg würde Healthineers für neue Investoren interessanter machen, hieß es von dem Medizintechnikhersteller am Mittwoch.

Anleger interessierten sich dafür zur Wochenmitte aber erst einmal nicht, zu groß scheint die Enttäuschung über die Zahlen und den Ausblick. Das Geschäft von Healthineers sei nach wie vor eines von hoher Qualität und mit einer starken produktgetriebenen Wachstumsstory, sagte Analyst Grahan Doyle von der UBS. Der nun präsentierte enttäuschende Ausblick sei aber für die mehrjährige Gewinnstory, die für Investoren der Grund für Käufe gewesen sei, wenig hilfreich./ajx/bek/stk

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