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Zahlen bewegen Daimler Truck kaum - Lage weiter unsicher 07.11.2025, 11:53 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Daimler Truck Holding 40,60 EUR +0,27 % Lang & Schwarz

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FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Quartalszahlen von Daimler Truck haben die markttechnisch angeschlagenen Aktien des Nutzfahrzeugherstellers am Freitag nur kurz gestützt. Die Papiere schwankten im frühen Handel und stiegen bis auf rund 36 Euro, wo sie den Widerstand der abwärts gerichteten 50-Tage-Durchschnittslinie nicht nachhaltig überwinden konnten. Diese beschreibt den mittelfristigen Trend. Die viel beachtete 200-Tage-Linie als Maß für die langfristige Entwicklung wurde bereits Anfang September unterschritten und verläuft bei 38,55 Euro.

Zuletzt notierten die Papiere von Daimler Truck 0,5 Prozent im Minus bei 34,50 Euro und damit über dem zu Handelsbeginn erreichten, bisherigen Tagestief. Der deutsche Leitindex Dax gab in ähnlichem Umfang nach, notiert aber noch knapp über der 200-Tage-Linie.

Daimler Truck musste zwar wegen der Branchenschwäche in seinem wichtigen Markt Nordamerika im dritten Quartal deutlich Federn lassen. Am Markt hieß es jedoch, es sei bereits mit einem schwachen Geschäftsbericht gerechnet worden.

Experte Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan resümierte, der Lkw-Bauer habe die Erwartungen erfüllt und den Jahresausblick beibehalten. Er setzt für die Aktien weiterhin ein Kursziel von 50 Euro an. Damit zählt er zu den optimistischsten Experten am Markt.

Laut Analyst Holger Schmidt von der DZ Bank dürften die hohe Dividendenrendite und das Aktienrückkaufprogramm die Titel von Daimler Truck stützen. Allerdings bleibe die Lage in Nordamerika unter anderem mit Blick auf die Nachfrage unsicher.

Die Zollerhöhungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber vielen Handelspartnern generell haben den Transportmarkt in den USA durcheinandergewirbelt. Spediteure können kaum noch abschätzen, wie hoch das Transportvolumen aus den Häfen des Landes in den kommenden Jahren sein wird und bestellen aus Unsicherheit entsprechend weniger Lkw. Zusätzlich kosten erhöhte Zölle auf Importe von Stahl und Aluminium die Hersteller von Nutzfahrzeugen Geld.

Zudem sei die Frachtrezession ungebrochen, fuhr Schmidt fort und ergänzte: "Das unausgeglichene Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage im Transportsektor in den USA kann nur schwer aufgelöst werden, wenn, dann durch eine Anpassung des Angebots." Das bedeute weniger neue Kapazität, sprich neue Lkw. Insgesamt sieht der Experte das Chance-Risiko-Profil der Daimler-Truck-Aktien derzeit als ausgewogen./la/men/mis

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