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Daimler Truck verlieren - Lage weiter unsicher 07.11.2025, 15:56 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Daimler Truck Holding 40,12 EUR -0,72 % Lang & Schwarz

(neu: Kursentwicklung, Kommentar Bernstein)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien von Daimler Truck haben am Freitag nach Quartalszahlen ihre Gewinne aus dem frühen Handel rasch abgegeben und bis zum Nachmittag deutlich verloren. Zuletzt stand ein Minus von 2,4 Prozent auf 33,85 Euro zu Buche. Der deutsche Leitindex Dax gab um 1,1 Prozent nach.

Die markttechnisch angeschlagenen Titel des Nutzfahrzeugherstellers waren am Morgen zunächst bis auf rund 36 Euro gestiegen. Dort konnten sie den Widerstand der abwärtsgerichteten 50-Tage-Durchschnittslinie nicht nachhaltig überwinden. Diese Linie beschreibt den mittelfristigen Trend. Die viel beachtete 200-Tage-Linie als Maß für die langfristige Entwicklung verläuft bei 38,55 Euro und wurde bereits Anfang September unterschritten.

Daimler Truck musste wegen der Branchenschwäche im wichtigen Markt Nordamerika im dritten Quartal deutlich Federn lassen. Am Markt hieß es jedoch, es sei bereits mit einem schwachen Geschäftsbericht gerechnet worden.

Entscheidende Aspekte seien nun die Aussichten auf 2026 und die Zoll-Thematik, betonte Analyst Harry Martin von Bernstein Research. Gegenwärtig gingen die Marktschätzungen für das operative Ergebnis (Ebit) im Jahr 2026 noch immer von einem Anstieg von 18 Prozent im Vergleich mit 2025 aus. Dies sei wohl ausgesprochen optimistisch, so der Experte.

Die Lage in Nordamerika bleibe unter anderem mit Blick auf die Nachfrage unsicher, schrieb Experte Holger Schmidt von der DZ Bank. Ihm zufolge dürften aber die hohe Dividendenrendite und das Aktienrückkaufprogramm die Titel von Daimler Truck stützen.

Die Zollerhöhungen von US-Präsident Donald Trump gegenüber vielen Handelspartnern generell haben den Transportmarkt in den USA durcheinandergewirbelt. Spediteure können kaum noch abschätzen, wie hoch das Transportvolumen aus den Häfen des Landes in den kommenden Jahren sein wird. Aus Unsicherheit bestellen sie entsprechend weniger Lkw. Zusätzlich kosten erhöhte Zölle auf Importe von Stahl und Aluminium die Hersteller von Nutzfahrzeugen Geld.

Zudem sei die Rezession im Frachtgeschäft ungebrochen, fuhr Schmidt fort und ergänzte: "Das unausgeglichene Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage im Transportsektor in den USA kann nur schwer aufgelöst werden, wenn, dann durch eine Anpassung des Angebots." Das bedeute weniger neue Kapazität, sprich neue Lastwagen. Insgesamt sieht der Experte das Chance-Risiko-Profil der Daimler-Truck-Aktien derzeit als ausgewogen an./la/men/mis/ajx/stw

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