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Fresenius ins Plus gedreht - Chartbild schnell korrigiert 25.02.2026, 16:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Fresenius 39,02 EUR +1,77 % TTMzero RT

(neu: Kurs ins Plus gedreht, zurück über Indikatorlinien, weitere Experten)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger von Fresenius haben sich am Mittwoch nicht nachhaltig an durchwachsenen Quartalszahlen und einem ebenfalls durchwachsenen Ausblick gestört. Am Nachmittag waren die Papiere des Gesundheitskonzerns mit zuletzt zwei Prozent ins Plus gedreht, nachdem sie im frühen Handel noch bis zu 4,4 Prozent im Minus lagen. Mit dem Fresenius-Dreh konnte auch der Leitindex Dax seine Gewinne ausbauen.

Fresenius sei am Tag der Vorlage von Quartalszahlen normalerweise gut für eine positive Überraschung, sagte ein Händler. Aber dieses Mal müsse man wohl eher besorgt sein, hieß es noch am Morgen in einer ersten Börsianerstimme. Bereits am Vortag hatten die Aktien des Klinikbetreibers und Medizintechnikunternehmens deutlich nachgegeben im Zuge eines schwachen Ausblicks des Dialysespezialisten Fresenius Medical Care (FMC) , an dem Fresenius beteiligt ist.

Charttechnisch trübte sich das Bild zunächst ein, indem die Papiere unter gleich drei kurz- bis mittelfristig relevante Indikatorlinien rutschten. Diese Scharte konnte jedoch ausgewetzt werden, denn durch den Dreh ins Plus, der am Nachmittag gelang, konnten sie wieder über den 21-, 50- und 100-Tage-Linien zurückkehren. Mit zuletzt 51,26 Euro blieb der Kurs in Reichweite des Hochs seit 2018, das vor einigen Tagen mit knapp 53 Euro markiert worden war.

Für Analyst Graham Doyle von der UBS sind die von Fresenius präsentierten Quartalszahlen in Ordnung, aber der Ausblick enttäuschend. Sven Kürten von der DZ Bank sah in letzterem den "Knackpunkt", da das Margenziel auf den ersten Blick enttäuschend sei. In seiner Studie, die zur Mittagszeit veröffentlicht wurde, bewertete er dies aber "als nicht dramatisch".

Die Hauptabweichung kommt laut Kürten durch höhere Kosten auf Konzernebene, die durch verstärkte Investitionen in Digitalisierung und neue Produktinnovationen bedingt seien. Er betonte außerdem die Rolle der Medizintochter Kabi als Wachstumsmotor. Ins Bild passe der mittelfristige Zielmargenkorridor, der für Kabi auf 17 bis 19 Prozent angehoben wurde./ajx/tih/jha/

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