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Apple stark unter Druck - Preiserhöhungen überraschend heftig 25.06.2026, 18:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Apple 242,15 EUR -6,19 % Lang & Schwarz

Apple US0378331005 hat am Donnerstag die Anleger mit der Ankündigung überraschend deutlicher Preiserhöhungen verschreckt. Die Papiere des Technologiekonzerns sackten zwischenzeitlich um fast sechs Prozent auf 276,44 US-Dollar ab. Sie erreichten damit den tiefsten Stand seit Anfang Mai.

Zuletzt stand noch ein Minus von mehr als fünf Prozent zu Buche. Damit rutschten die Apple-Papiere an das Ende des auf Rekordniveau notierenden US-Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048, der um 0,7 Prozent stieg.

Besonders von den Preiserhöhungen betroffen sind MacBook-Laptops und iPad-Tablets - sowie HomePod-Lautsprecher und die Streaming-Box Apple TV. Apple verwies als Grund auf die im KI-Boom gestiegenen Kosten für Speicherchips.

Zwar sei der Anstieg der Speicherchip-Kosten in den letzten Jahren beispiellos, doch falle der Preisanstieg bei den besagten Artikeln höher aus als er erwartet habe, schrieb Analyst Samik Chatterjee von der Bank JPMorgan. Er sei eher davon ausgegangen, dass Apple mehr Ausgleichsmöglichkeiten finden und das Ausmaß der Preiserhöhungen begrenzen könnte.

Auch Dan Ives von Wedbush Securities zeigte sich überrascht: "Der heutige Schritt ist ein klares Signal dafür, dass die Preissteigerungen bei Speicherbausteinen selbst für Apple stärker und schneller ausfallen als erwartet." Zwar dürften die Preiserhöhungen dazu beitragen, die Bruttomargen zu sichern, doch seien Preiserhöhungen innerhalb eines Produktzyklus für Apple sehr ungewöhnlich und erhöhten das Risiko von Nachfragerückgängen bei Macs und iPads.

Durch den Kursrutsch hat sich auch das Chartbild für Apple weiter eingetrübt. Nachdem die Anteilsscheine bereits Anfang Juni unter die 21-Tage-Durchschnittslinie als Maßstab für den kurzfristigen Trend gerutscht waren, wurde nun auch die 50-Tage-Linie gerissen. Sie beschreibt die mittelfristige Entwicklung.

Unterstützt werden die Apple-Papiere dagegen noch durch die viel beachtete 200-Tage-Linie als Richtschnur für die langfristige Entwicklung. Sie gibt den Anteilsscheinen bereits seit Anfang April Halt.

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