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Deutsche Pfandbriefbank sacken weiter ab - Analysten skeptisch 04.11.2025, 12:19 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Deutsche Pfandbriefbank 4,508 EUR -2,09 % Lang & Schwarz

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Talfahrt der Deutschen Pfandbriefbank (PBB) hat sich am Dienstag nach einem kräftigen Absacker am Vortag fortgesetzt. Nach wie vor wird über die Gründe gerätselt. Dazu beigetragen haben könnte allerdings eine inzwischen erfolgte Abstufung der Aktie durch Kepler Cheuvreux.

Zudem haben 18 auf Leerverkäufe spezialisierte Unternehmen die PBB auf dem "Shortselling-Radar", wobei der Gesamtanteil all dieser Leerverkaufspositionen 9,08 Prozent beträgt. Leerverkäufer oder auch Shortseller genannt, wollen den Börsenkurs des jeweiligen Unternehmens fallen sehen. Sie verkaufen Aktien, die sie sich nur geliehen haben, um sie erst später zu kaufen. Fällt der Kurs, erzielen sie Gewinne.

Das PBB-Papier büßte am späteren Vormittag zuletzt 6,0 Prozent auf 3,93 Euro ein, nachdem sein Kurs zeitweise bis auf 3,75 Euro und damit den tiefsten Stand seit März 2024 gefallen war. Am Montag war die Aktie ohne ersichtlichen Grund sogar zeitweise um bis 17 Prozent abgestürzt und schließlich mit einem Abschlag von etwas mehr als 8 Prozent aus dem Handel gegangen. Nun gibt es mehrere Analystenkommentare.

Tobias Lukesch vom Analysehaus Kepler Cheuvreux stufte die Aktie an diesem Dienstag in einem Ausblick auf die am 13. November erwarteten Quartalszahlen von "Hold" auf "Reduce" ab. Wegen nach seiner Schätzung höherer Finanzierungskosten und einer ebenfalls höheren Risikovorsorge überarbeitete er seine Schätzungen für das Ergebnis je Aktie in den Jahren 2025 bis 2027. Sein neues, um fast 25 Prozent auf 4 Euro gekapptes Kursziel ist nun das geringste unter allen von der Nachrichtenagentur Bloomberg erfassten Zielen für das PBB-Papier.

Metzler-Analyst Jochen Schmitt bekräftigte unterdessen seine Verkaufsempfehlung für die Aktie und senkte sein Kursziel auf 4,10 Euro. Für das dritte Quartal erwartet er einen Rückgang des Zinsüberschusses um 9 Prozent im Jahresvergleich. Die Quote der notleidenden Kredite (NPL), die im Juni bei 5,7 Prozent gelegen habe, dürfte inzwischen zudem bei fast 6 Prozent liegen.

Für das kommende Jahr geht Schmitt davon aus, dass sich die Rückstellungen für Kreditausfälle zwar geringer ausfallen, aber immer noch auf einem recht hohen Niveau bleiben dürften. Sein Resümee angesichts seiner neuen Schätzungen: Die Eigenkapitalrendite der Bank dürfte 2025 deutlich negativ ausfallen und in den Jahren 2026 und 2027 zwar positiv, aber niedrig ausfallen.

Citigroup-Analyst Borja Ramirez Segura nannte als einen möglichen Grund für die herben Kursverluste auch die geringe Liquidität der Aktie, weshalb es rascher zu größeren Schwankungen kommen kann./ck/stw/mis

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