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DWS setzt Rekordlauf fort - US-Banken betonen Branchenstärke 06.07.2026, 13:09 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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DWS Group 70,33 EUR +2,48 % Lang & Schwarz

Die Aktie des Vermögensverwalters DWS DE000DWS1007 hat ihren beeindruckenden Rekordlauf am Montag fortgesetzt. Getrieben von optimistischen Branchenstudien der US-Banken Morgan Stanley, Bank of America (BofA) und Citigroup sprang sie bis auf 71,65 Euro hoch.

Um die Mittagszeit gewann das Papier der Deutsche-Bank-Tochter noch 3,1 Prozent auf 70,60 Euro und hat damit im bisherigen Jahresverlauf um ein Viertel zugelegt. Allein im Juli beträgt das Plus 7,5 Prozent. Der Index der mittelgroßen Werte MDax DE0008467416 stieg am Montag um 0,7 Prozent.

Analystin Marina Massuti von Morgan Stanley erhöhte ihre Gewinnschätzungen für den gesamten europäischen Sektor, was sich für die DWS-Aktie in einem von 66,30 auf 77,50 Euro angehobenen Kursziel niederschlug. Damit hat Morgan Stanley nun das höchste Kursziel für DWS unter den von dpa-AFX und der Nachrichtenagentur Bloomberg ausgewerteten Banken.

Das Anlageurteil "Overweight" bekräftigte Massuti. Demnach erwartet Morgan Stanley eine überdurchschnittliche Gesamtrendite der Aktien im Vergleich zu den anderen von der Bank beobachteten Werten derselben Branche. Zugrunde gelegt wird ein Zeitraum von 12 bis 18 Monaten.

Massuti begründet vor dem Start der Halbjahresberichtssaison ihre angehobenen Gewinnschätzungen für europäische Vermögensverwalter mit einer stärkeren Marktentwicklung sowie einer Trendwende bei den Mittelzuflüssen infolge der verbesserten Anlegerstimmung.

Die Analysten Hubert Lam von der BofA und Nicholas Herman von der Citigroup blieben zwar bei ihrer neutralen Haltung zur DWS-Aktie, hoben ihre Kursziele aber ebenfalls an. Lam von 64 auf 73 Euro und Herman von 61 auf 68 Euro.

BofA-Analyst Lam hob seine Prognosen für das Ergebnis je Aktie (EPS) für den Zeitraum 2026 bis 2028 um bis zu 4 Prozent an und erwartet, dass die Fondsgesellschaft ihr EPS-Ziel für das laufende Jahr jetzt erreichen werde. Dafür verwies auch er auf ein stärkeres Marktumfeld, Währungseffekte sowie die Mittelzuflüsse im zweiten Quartal.

Herman von der Citigroup schrieb: Bei den traditionellen europäischen Vermögensverwaltern deuteten die Mittelströme im zweiten Quartal erneut auf solide Nettozuflüsse hin, begünstigt durch ein günstiges Marktumfeld. Zudem scheine sich auch die Nachfrage nach Multi-Asset-Lösungen zu erholen, ergänzte er. Obendrein dürfte auch der Ausblick für das Wachstum der Verwaltungsgebühren von den starken Märkten - insbesondere in den Schwellenländern - profitieren.

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