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Lufthansa büßt jüngste Gewinne ein - Pilotenstreik droht 30.09.2025, 13:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Deutsche Lufthansa 8,883 EUR +1,40 % Lang & Schwarz

FRANKFURT (dpa-AFX) - Für die Lufthansa geht es am Dienstag deutlich bergab. Nach dem positiven Abstimmungsergebnis über einen möglichen Pilotenstreik büßten die schon zuvor schwachen Aktien als Schlusslicht im moderat steigenden MDax der mittelgroßen Werte 5,6 Prozent auf 7,32 Euro ein. Damit gaben sie die Gewinne der vergangenen Handelstage ab.

Zeitweise hatten die Lufthansa-Aktien so niedrig notiert wie zuletzt Anfang August. Sie rissen zudem mehrere charttechnische Durchschnittslinien für den kurz- bis mittelfristigen Trend.

Schon zu Wochenbeginn hatte die Vorstellung ambitionierter mittelfristiger Ziele den Aktienkurs letztlich kaum gestützt. Mit plus 18,6 Prozent im bisherigen Jahresverlauf steht eine minimal bessere Kursentwicklung zu Buche als beim MDax.

Bei einer Urabstimmung der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) votierte nun eine deutliche Mehrheit für einen Arbeitskampf. Ein konkreter Streikzeitpunkt wurde zunächst nicht genannt. Über das weitere Vorgehen soll die Tarifkommission der Gewerkschaft entscheiden. In der Vergangenheit hatte die Lufthansa bei umfassenden Pilotenstreiks nahezu das komplette Programm im betroffenen Zeitraum abgesagt. Zuletzt hatten die Lufthansa-Piloten im Jahr 2022 für einen Tag gestreikt.

Im laufenden Tarifkonflikt geht es um die Betriebsrenten. Am Montag hatte zudem der Lufthansa-Vorstand gegenüber Investoren seine Strategie bekräftigt, die kleineren Lufthansa-Flugzeuge und damit auch Piloten-Jobs in andere Flugbetriebe mit deutlich geringeren Lohnkosten zu verlagern. Gegen diese Strategie sperren sich intern die Vereinigung Cockpit ebenso wie die Flugbegleiter-Vertretung Ufo, die ihre Tarifverhandlungen ebenfalls für gescheitert erklärt hat.

Analyst Harry Gowers von der US-Bank JPMorgan hatte in einer am Vorabend erstellten Einschätzung erklärt, er rechne bei der Lufthansa mit einer ein- bis zweijährigen Übergangsphase mit geringen Barmittelzuflüssen. Ähnlich äußerte sich Jaime Rowbotham von Deutsche Bank Research. Ruairi Cullinane von der kanadischen Investmentbank RBC sieht eine "show me story", die Lufthansa müsse ihre Vorhaben also erst unter Beweis stellen. Dabei sieht er gewisse Risiken, dass Verbesserungsmaßnahmen teilweise von neuem Gegenwind weggeblasen werden./gl/la/jha/

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