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Meta sehr schwach - Investitionen schrecken ab 22.10.2026, 16:48 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Weitere Pläne von Meta US30303M1027 zur Aufstockung der Investitionen bereitet den Anlegern des Socia-Media-Riesen am Donnerstag einmal mehr Sorgen. Meta steckt in diesem Jahr mindestens 135 Milliarden Dollar in den Ausbau seiner KI-Infrastruktur. Das Geld dafür liefert weiter das boomende Werbegeschäft.

Die Pläne von Konzernchef Mark Zuckerberg schürten abermals Befürchtungen, dass die Technologiegiganten in einem bereits gesättigten Markt mehr Anleihen für den Ausbau der KI-Infrastruktur auflegen werden. Zuckerberg baut Rechenzentren für Künstliche Intelligenz im Wettbewerb mit Vorreitern wie dem ChatGPT-Entwickler OpenAI aggressiv aus.

Im erneut trüben Tech-Umfeld rutschten die Meta-Aktien am Donnerstag im frühen Handel auf den tiefsten Stand seit Mitte September. Zuletzt verloren sie 6,6 Prozent auf etwas mehr as 651 Dollar. Seit Jahresanfang stehen sie damit knapp im Minus. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 sank am Donnerstag um 2,4 Prozent. In der Gruppe der Magnificent 7 waren Meta der mit Abstand schwächste Wert.

Während die Investitionen von Meta Marktteilnehmer zweifeln lassen, kamen die Quartalszahlen selbst gut an. Analyst Doug Anmuth von der Bank JPMorgan sprach in einer ersten Reaktion von guten Zahlen. Er betonte, dass es das erste Quartal gewesen sei, in dem sich die Investitionen in KI-Infrastruktur und -Produkte auszahlten. Er verwies auf die verschiedenen Versionen des neuen persönlichen KI-Agenten Muse, der gut ankomme. Zudem liege der Umsatzausblick für das Schlussquartal am oberen Ende der Spanne eine Milliarde Dollar über seiner Erwartung, da das Kernwerbegeschäft weiter stark wachse. Sein Kursziel für die Meta-Aktien hob der Experte infolge der Quartalszahlen bei einer unveränderten "Overweight"-Einstufung von 920 auf 940 Dollar an.

Im vergangenen Quartal hatte Meta den Konzernumsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent auf fast 65 Milliarden Dollar gesteigert. Unter dem Strich gab es einen Gewinn von fast 10 Milliarden Dollar nach 2,7 Milliarden vor einem Jahr.

Von den Analysten der Citigroup hieß es, der Rückenwind für den KI-Bereich nehme zu, da die Einführung des KI-Agenten Muse Form annehme und das Kerngeschäft im Anzeigenbereich weiterhin stark wachse. Sie behielten ihr Kursziel bei unveränderter Kaufempfehlung von 905 Dollar bei.

Mit ihren Kurszielen liegen die Experten noch deutlich über dem Mitte August erreichten Rekordhoch bei fast 800 Dollar.

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