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Nemetschek auf April-Tief - Ziele und Mediensparte enttäuschen 04.11.2025, 13:36 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Nemetschek 60,98 EUR -0,16 % Baader Bank

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Nemetschek haben am Dienstag trotz positiv bewerteter Quartalszahlen weiter nachgegeben. Am Markt wurde auf die lediglich beibehaltenen Jahresziele verwiesen sowie auf das nur geringe Wachstum der Mediensparte.

Nach einem Kurssprung zum Handelsstart auf 104,60 Euro ging es rasch abwärts. Zuletzt stand ein Minus von 4,5 Prozent auf 95,50 Euro zu Buche, womit sich die Talfahrt seit dem Rekordhoch Mitte August fortsetzt.

Inzwischen ist das Papier des Bausoftware-Herstellers zurück auf den tiefsten Stand seit Mitte April angelangt. Im Jahresverlauf steht nur noch ein kleines Plus von gut 2 Prozent zu Buche. Seit August, als die Aktie bei 138,50 eine Bestmarke erreicht hatte, beträgt das Minus etwas mehr als 30 Prozent.

Analysten, etwa von der Citigroup, JPMorgan oder der UBS äußerten sich positiv. Sie alle sprachen von einem soliden, starken Quartal, wobei Citigroup-Analyst Balajee Tirupati vor allem den im Jahresvergleich deutlich gestiegenen freien Barmittelzufluss positiv hervorhob und den Fokus nun auf den Wachstumsaussichten und der KI-Strategie liegen sieht.

Wegen des beibehaltenen Ausblicks von Nemetschek seien steigende Markterwartungen allerdings nicht zu erwarten, schrieben die JPMorgan-Analysten Joseph George und Toby Ogg sowie auch Armin Kremser von der DZ Bank.

Kremser, der darauf hinwies, dass der Aktienkurs seit Sommer trotz eines angehobenen Umsatzausblicks kontinuierlich gefallen ist, erklärte: "Wir sehen bei relativ konstanten Broker-Gewinnschätzungen anhaltenden Druck auf die Bewertungsmultiplikatoren und rechnen mit einer Fortsetzung dieses Umfelds".

Zudem dürfte ihm und auch den beiden JPMorgan-Analysten zufolge das "Quasi-Nullwachstum" bei Media hinterfragt werden. So war in der Mediensparte, in der Nemetschek mit seiner Tochter Maxon 3D-Animationssoftware unter anderem für Filmstudios anbietet, der Umsatz ex Währungsveränderungen um knapp drei Prozent gestiegen. Das könnte bei den Anlegern Sorgen um die Konkurrenz von KI-Software schüren, hieß es von JPMorgan./ck/mne/mis

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