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Norma Group dreht tief ins Minus nach Verkauf der Wassersparte 23.09.2025, 11:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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NORMA Group 15,71 EUR +2,61 % Lang & Schwarz

FRANKFURT (dpa-AFX) - Unter den Anlegern der Norma Group ist der nun vollzogene Verkauf der Wassersparte am Dienstag nicht nachhaltig gut angekommen. Der Kurs des Verbindungstechnik-Spezialisten stieg zuerst um bis zu 4,3 Prozent in Richtung der Marke von 18,90 Euro, die in der Vorwoche ein Hoch seit Juni 2024 bedeutet hatte. Bei 18,60 Euro war aber Schluss und der Kurs drehte im Verlauf deutlich ins Minus.

Nach Verlusten von bis zu 8,5 Prozent büßten die Aktien zuletzt noch sieben Prozent auf 16,60 Euro ein. Ein Händler sprach von Gewinnmitnahmen nach gutem Lauf, denn seit dem im April erreichten Rekordtief von 9,07 Euro hatte sich der Kurs binnen weniger Monate mehr als verdoppelt. Der Börsianer verwies auf die Perspektive, dass sich der Verkauf negativ auf die operative Marge (Ebit) auswirkt. Diese werde im laufenden Jahr bei 0 bis rund 1 Prozent gesehen, teilte Norma mit.

Inklusive der Wassersparte hatte das Management bei der operativen Marge noch rund 6 bis 8 Prozent erwartet. Der Warburg-Experte Tonn sieht in dem neuen Ziel "ein klares Indiz für die herausfordernden Marktbedingungen", denen Norma ausgesetzt sei. Er ergänzte außerdem, dass der Gesamt-Nettomittelzufluss mit rund 620 bis 640 Millionen Euro etwas unter seiner Erwartung liege.

Erfreut hatte Tonn zunächst darauf reagiert, dass es zu einer schnellen Einigung kam und die Aktionäre bei der Mittelverwendung berücksichtigt werden sollen. Ein Händler zeigte sich aber auch davon nicht begeistert angesichts der übrig bleibenden Summe. Mit 300 Millionen Euro will Norma die Verbindlichkeiten senken und 70 Millionen sollen für Zukäufe zurückgehalten werden.

Am Morgen war die Einigung mit dem US-Unternehmen Advanced Drainage Systems mitgeteilt worden, nachdem Norma in der vergangenen Woche Gespräche über verbindliche Angebote für die Wassermanagement-Sparte bestätigt hatte. Norma hatte daraufhin seine Prognose für das Geschäftsjahr angepasst. Der Umsatz aus den fortgeführten Aktivitäten soll rund 810 bis 830 Millionen Euro erreichen./tih/niw/jha/

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