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Pfandbriefbank bricht ein - Jahresverlust droht wegen US-Rückzug 18.06.2025, 11:32 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Deutsche Pfandbriefbank 3,188 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der angekündigte Rückzug aus dem US-Geschäft und die damit verbundene Streichung der Jahresziele haben die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank (PBB) am Mittwoch unter Druck gebracht. Sie sackte als Schlusslicht im SDax mit minus 12,4 Prozent auf 4,70 Euro auf den tiefsten Stand seit Anfang April, als die US-Zollpolitik und die chinesische Reaktion darauf die Börsen weltweit unter Druck gebracht hatten. Im bisherigen Jahresverlauf sind die Gewinne damit ausradiert und es steht ein kleines Minus zu Buche.

Wie der Immobilienfinanzierer an diesem Morgen mitteilte, will er sich vollständig aus dem US-Markt zurückziehen, rechnet mit negativen Folgen für die Jahreszahlen und schließt auch einen Verlust in diesem Jahr nicht aus.

So will die Bank ihren gesamten Bestand an US-Krediten im Volumen von rund 4,1 Milliarden Euro loswerden. Dazu gehörten risikogewichtete Vermögenswerte (RWA) in Höhe von rund 2,6 Milliarden Euro. Bei der Trennung von dem Geschäft will der Pfandbriefbank-Chef den Angaben zufolge "wertschonend" vorgehen. Hohe Abschreibungen könnten dennoch die Folge sein.

Die Nachricht komme aktuell zwar überraschend, doch habe das Management bereits erklärt, dass es diesen Geschäftsbereich wegen der unsicheren Wirtschaftsentwicklung unter US-Präsident Donald Trump überprüfe, sagte ein Experte. "Der größte Nachteil ist nun die Unsicherheit über die finanziellen Auswirkungen, die noch nicht quantifiziert wurden; - außer, dass dies nun zu einem Jahresverlust führen könnte", erklärte er.

Analyst Jochen Schmitt von der Privatbank Metzler erwartet, dass sich mit dem Ausstieg aus dem US-Geschäft "der Ertragsdruck unseres Erachtens fortsetzen dürfte, denn die Zinserträge aus dem US-Portfolio werden perspektivisch fehlen."

Zugleich gab die PBB Zukaufpläne bekannt. So befindet sie sich eigenen Angaben zufolge in fortgeschrittenen Gesprächen zur Mehrheitsübernahme eines deutschen Immobilienverwalters. Der Kaufpreis liege voraussichtlich im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Laut Händlern ist der mögliche Zukauf wegen eines wohl eher geringen Einflusses auf das Gesamtgeschäft weniger spannend./ck/mis/stk

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