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Renk bleibt an Rekordhoch dran - Rheinmetall knapp im Minus 19.05.2025, 11:59 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Rheinmetall 1.829,00 EUR +0,05 % Lang & Schwarz

FRANKFURT (dpa-AFX) - Für die drei deutschen Rüstungswerte hat sich am Montagvormittag keine eindeutige Tendenz ergeben. Während sich die Aktien von Rheinmetall zuletzt knapp im Minus bewegten, gab es bei Hensoldt einen nur moderaten Anstieg um 0,3 Prozent. Renk zeigten mit einem Anstieg um etwa zwei Prozent den größten Schwung und blieben damit an ihrem Rekordhoch vom Freitag dran. Bei Rheinmetall liegt der Rekord schon ein paar Tage länger zurück - bei Hensoldt schon einige Wochen.

Das zentrale Thema in der Rüstungsbranche bleibt die Perspektive des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, der sich im Osten des Landes mit erbitterten Kämpfen fortsetzte. In den Bemühungen um ein Ende des Krieges wollte US-Präsident Donald Trump am Nachmittag (MESZ) erneut mit Kremlchef Wladimir Putin telefonieren und dann im Anschluss mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Vertretern der Nato-Mitgliedstaaten sprechen.

Unmittelbar vor dem Telefonat erhöhten wichtige Verbündete der Ukraine mit der Androhung von Sanktionen nochmals den Druck auf Russland, sich ernsthaft auf eine Waffenruhe und Friedensgespräche einzulassen. "Ob die US-Regierung jedoch bereit ist, Russlands Aggression gegebenenfalls auch mit schärferen Sanktionen zu begegnen, erscheint fraglich", hieß es am Morgen in einem Kommentar der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).

Gespräche über einen möglichen Waffenstillstand bergen nach Ansicht von Jefferies-Expertin Chloe Lemarie das Risiko, europäische Verteidigungstitel nach ihrer Rally ins Wanken zu bringen. Sie sieht aber in jeder Schwäche, die es bei Rüstungswerten gibt, weiterhin Kaufgelegenheiten, zumal die Präsenz von US-Truppen in Europa weiterhin ein Thema sei. "Die Diskussionen um den US-Truppenabzug könnten den Druck auf die europäischen Partner erhöhen, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen", schrieb sie.

Außerdem warnte Estlands Verteidigungsminister Hanno Pevkur in einem Interview mit der "Bild" davor, dass ein Ende des Krieges die Gefahr für sein Land sogar erhöhen würde. Er befürchtet, dass Russland seine Kräfte in diesem Fall umverteilen und im schlimmsten Fall Estland angreifen könnte, wenn der Krieg in der Ukraine vorbei sei.

Analysten sehen die Rally bei Rüstungswerten in der Regel ohnehin noch nicht am Ende. Für Renk und Rheinmetall erhöhte Berenberg-Experte George McWhirter am Montag seine Kursziele auf 72 und 2.040 Euro, was jeweils noch etwa 18 Prozent an Potenzial verspricht. Trotz aller Friedensbemühungen hätten sich die Aussichten für die Verteidigungsausgaben weiter verbessert. Bis 2032 dürfte Deutschland nach seiner Einschätzung 3,5 Prozent des BIP dafür aufwenden./tih/ag/stw

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