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Aktien Asien

Abwartendes Geschäft vor US-Arbeitsmarktdaten 07.08.2026, 09:09 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte haben am Freitag überwiegend leicht nachgegeben. Dabei hielten die Abgaben im Technologiesegment an.

Vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag herrschte Zurückhaltung. "Heute steht alles im Zeichen der Arbeitsmarktdaten aus den USA, weil sie Einfluss darauf nehmen könnten, ob die Marktteilnehmer eine Zinsanhebung im September durch die amerikanische Notenbank überhaupt noch für wahrscheinlich erachten", betonte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank. "Ein stärkerer Arbeitsmarktbericht würde die Gewissheit zementieren, dass die Zinsen ihren Gipfel wohl noch nicht erreicht haben."

Auch politische Nachrichten sorgten für Zurückhaltung. Der eskalierende Konflikt zwischen Saudi-Arabien und der Huthi-Miliz im Jemen droht danach eine Friedenslösung im Iran-Krieg zu erschweren. In der Nacht wurden nach Angaben des von Saudi-Arabien angeführten Militärbündnisses im Jemen bei Angriffen der vom Iran unterstützten Huthi mindestens elf Zivilisten in Saudi-Arabien verletzt. Zudem rechnet das Königreich Berichten zufolge "in sehr naher Zukunft" mit koordinierten Angriffen durch irakische Milizen und Huthi-Rebellen unter Anleitung von Irans mächtigen Revolutionsgarden.

Die Abgaben in Südkorea fielen mit 0,6 Prozent zwar überschaubar aus, aber die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf das größere Bild. So liege der Leitindex Kospi nicht nur auf Wochensicht im Minus, sondern gebe nun bereits seit sieben Wochen nach. Seit dem Rekordhoch Mitte Juni ging es für den Leitindex inzwischen rund ein Drittel nach unten - trotz der Verluste in den vergangenen Wochen verzeichnet der Kospi noch ein Jahresplus von fast 50 Prozent.

In Japan schloss der Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 am Freitag 0,12 Prozent tiefer mit 65.606,71 Zählern, lag auf Wochensicht aber leicht im Plus. Die aktuellen Abgaben begründeten die Marktstrategen der Deutschen Bank auch mit den geringer als erwartet ausgefallenen japanischen Haushaltsausgaben im Juni. Ähnlich war die Entwicklung in Australien. Der Leitindex S&P/ASX 200 XC0006013624 gab um knapp 0,1 Prozent auf 9.263,60 Punkte nach.

Dagegen bewegten sich die chinesischen Börsen nach oben, wobei auch hier die Veränderungen überschaubar blieben. Der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den wichtigsten Werten der Festlandbörsen gewann 0,5 Prozent, während der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,3 Prozent anzog.

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