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Durchwachsene Tendenz angesichts unklarer Situation im Iran 02.06.2026, 09:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Nikkei 225 66.899,81 PKT -0,51 % Ariva Indikation
Hang Seng 26.007,59 PKT +1,94 % Ariva Indikation
CSI 300 Index 4.998,80 PKT +1,78 % Ariva Indikation

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte haben am Dienstag an die uneinheitliche Tendenz des Vortages angeknüpft. Sie reagierten damit auf die unklare Lage im Iran-Konflikt.

US-Präsident Donald Trump hatte zwar die "nächste Woche" als Zeitraum für eine mögliche Einigung mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen genannt, das die Öffnung der Straße von Hormus umfasst. Das berichtete der US-Sender ABC News unter Berufung auf ein Telefon-Interview mit Trump. Dieser habe aber ergänzt, dass er noch Punkte klären müsse und dem Abkommen noch nicht zugestimmt habe. Auch aus dem Iran gibt es bislang keine öffentliche Zusage für eine Einigung. Trump hatte in der Vergangenheit immer wieder optimistische Zeitpläne bekanntgegeben, die dann schnell von der Realität eingeholt wurden. "Die aktuelle Situation strapaziert die Nerven der Anleger arg", so Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. "Die permanente Veränderung der Nachrichtenlage sorgt für ein kurzfristiges, vorsichtiges Sentiment, das die mittel- und langfristigen Perspektiven teilweise überschattet."

Der japanische Aktienmarkt kam nach den Rekordhochs am Vortag leicht zurück. Der Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 schloss 0,3 Prozent tiefer mit 66.734,24 Punkten. Dabei gaben Toyota JP3633400001 etwas stärker nach. Der australische S&P ASX 200 XC0006013624 tendierte unterdessen wenig verändert.

An den chinesischen Börsen ging es dagegen nach oben. Der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen stieg zuletzt um 1,47 Prozent. Der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong stieg um zwei Prozent. Tencent sprangen dabei um rund zehn Prozent dank neuer Nachrichten zum Bereich Künstlicher Intelligenz.

Der südkoreanische Aktienmarkt trat unterdessen auf der Stelle. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf den Verbraucherpreisindex, der im Mai stärker als erwartet gestiegen war. Damit habe die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen zugenommen.

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