Aktien Asien

Neuer Rekordstand in Südkorea dank Halbleiter-Hausse 27.05.2026, 09:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Nikkei 225 65.236,08 PKT -0,52 % Ariva Indikation
Hang Seng 25.293,80 PKT -1,52 % Ariva Indikation
CSI 300 Index 4.977,41 PKT -0,36 % Ariva Indikation

Die asiatisch-pazifischen Börsen haben am Mittwoch an die uneinheitliche Tendenz des Vortages angeschlossen. Dabei blieben die Veränderungen insgesamt überschaubar. Lediglich die technologielastigen Börsen Südkoreas und Taiwans legten dank der US-Vorgaben deutlich zu.

Dabei erreichte der südkoreanische Kospi mit über zwei Prozent Aufschlag ein neues Rekordhoch. Hier waren die Halbleiterschwergewichte Samsung KR7005930003 und SK Hynix gefragt. Sie profitierten von den Gewinnen des US-Halbleiterunternehmens Micron US5951121038 Technology, das um fast 20 Prozent zugelegt und erstmals eine Marktkapitalisierung von einer Billion Dollar erreicht hatte. Diese Schwelle übersprang dann auch SK Hynix mit einem zweistelligen Zuwachs. "Der Kospi legte intraday rund fünf Prozent zu und ist nun mit einem Plus von rund 100 Prozent seit Jahresbeginn der stärkste große Aktienmarkt weltweit", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg.

Die guten Nachrichten aus dem Halbleitersegment überlagerten etwas den Iran-Konflikt. "Die geopolitischen Spannungen sind zuletzt auf ein Maß gesunken, das es den Anlegern erlaubt, sich vollends auf die Expansion der KI-Investitionen und das daraus entstehende Gewinnwachstum zu konzentrieren", stellte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank, dazu fest.

Der japanische Aktienmarkt entwickelte sich unterdessen zurückhaltender. Der Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 endete mit 64.999,41 Punkten wenig verändert, nachdem er zwischenzeitlich ein neues Rekordhoch erreicht hatte. Dabei schwächelten Aktien der Softbank JP3436100006. In Australien ging es dagegen leicht nach oben. Der S&P ASX 200 XC0006013624 zog um 0,69 Prozent auf 8.717,65 Punkte an. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die weniger als erwartet gestiegenen Verbraucherpreise für April. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung sei dadurch etwas gesunken.

Die chinesischen Börsen schwächelten dagegen, nachdem sie sich am Vortag recht gut gehalten hatten. So tendierte der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen zuletzt 0,8 Prozent tiefer. Der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong sank um ein Prozent.

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