Aktien Asien

Steigende Technologiewerte stützen Erholung 04.09.2026, 09:04 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
JP 225 65.072,94 PKT +0,84 % Ariva Indikation
HK 50 25.633,20 PKT +0,86 % Ariva Indikation
CN Shanghai Gesamt 4.627,58 PKT -0,10 % Ariva Indikation
AU 200 9.013,31 PKT -0,30 % TTMzero RT

Die Börsen in Fernost haben am Freitag zumeist zugelegt. Dabei ging es vor allem an den technologielastigeren Märkten deutlich nach oben. Die Märkte orientierten sich damit an den Vorgaben aus den USA.

Die zinssensitiven Technologieaktien reagierten auf Signale, die Zinssorgen etwas dämpften. "Fed-Gouverneur Christopher Waller zeigte sich bereit, bei der Zentralbanksitzung am 15. und 16. September eine Zinspause zu unterstützen", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). "Nach Wallers Äußerungen reduzierten Geldmarktteilnehmer ihre Wetten auf eine Zinserhöhung im September." Dies verminderte den Druck von der Anleiheseite, wo die Renditen zuletzt deutlich gestiegen waren.

Die Experten der LBBW warnten allerdings vor zu großem Optimismus: "Für die endgültige Einschätzung bleiben allerdings die Inflationsdaten für August, die Ende kommender Woche veröffentlicht werden, der wichtigere Prüfstein." Zuvor wird der Blick dem Arbeitsmarktbericht am Nachmittag gelten. Sollte dieser aus Sicht der Zinserwartungen ungünstig ausfallen, könnte die aktuelle Entspannung schnell Geschichte sein.

"Ein 'heißer' Arbeitsmarkt mit zu vielen neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft kann die Zinssorgen des Marktes blitzartig zurückbringen", warnte Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank.

Angesichts dieser Unwägbarkeiten und der wieder gestiegenen Ölpreise blieben die Gewinne auch an der volatilen südkoreanischen Börse überschaubar. Der Kospi stieg um 1,6 Prozent, lag damit aber merklich unter dem Stand der Vorwoche.

Auch in Japan ging es nach oben. Der Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 schloss 1,26 Prozent fester mit 65.020,94 Punkten, konnte aber ebenfalls die Abgaben im Wochenvergleich nicht aufholen. Konjunkturdaten dämpften etwas die Zinssorgen in Japan. Die Marktstrategen der Deutschen Bank hoben in diesem Zusammenhang die deutlich schwächer als erwartet ausgefallenen Ausgaben der japanischen Haushalte im Juli hervor.

Die chinesischen Börsen verzeichneten ebenfalls Gewinne. Der CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den 300 wichtigsten Werten an Chinas Festlandbörsen gewann zuletzt 0,1 Prozent, während der technologielastige Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong um knapp zwei Prozent anzog.

Australische Aktien gaben dagegen leicht nach. Der S&P ASX 200 XC0006013624 sank um 0,16 Prozent auf 9.005,90 Punkte.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 6,93
Hebel: 4,33
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VY0X0T. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer