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Aktien Asien

Zurückhaltung prägt überwiegend das Geschehen 04.08.2026, 09:08 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Nikkei 225 63.917,71 PKT +0,79 % Ariva Indikation
Hang Seng 25.769,84 PKT -0,85 % Ariva Indikation
CSI 300 Index 4.646,81 PKT +0,99 % Ariva Indikation
S & P/ASX 200 9.092,94 PKT +1,56 % Ariva Indikation

An den großen asiatisch-pazifischen Aktienmärkten hat sich am Dienstag keine klare Tendenz etabliert, wobei die Gewinner aber überwogen.

Widersprüchliche Signale der USA und des Iran über den Stand der Gespräche verstärken aus Sicht der Landesbank Baden-Württemberg die Unsicherheit. Während US-Präsident Donald Trump dem Iran ein neues Ultimatum für Gespräche zur Beilegung des Konflikts setzte, war in der Straße von Hormus erneut ein Handelsschiff angegriffen worden.

Auf der Gewinnerseite standen südkoreanische Aktien. Der Kospi erholte sich etwas von den Vortagesverlusten und gewann 1,6 Prozent. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die Abschwächung beim Anstieg der Verbraucherpreise im Juli.

Der japanische Nikkei 225 JP9010C00002 legte unterdessen um 0,32 Prozent auf 63.957,53 Zähler zu. Zurückhaltend war dabei die Reaktion auf Zahlen von Toyota JP3633400001. Der weltgrößte Autobauer hatte nach dem ersten Geschäftsquartal seine Gewinnprognose angehoben. So geht Toyota-Chef Kenta Kon für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr nun von 3,4 Billionen Yen operativem Gewinn (18,8 Mrd Euro) aus statt nur von 3 Billionen. Das wäre im Vergleich zum Vorjahreswert 3,8 Billionen aber immer noch ein Rückgang. Zudem möchte das Unternehmen im großen Stil eigene Aktien zurückkaufen und dafür bis zu eine Billion Yen ausgeben. Die Aktie holte einige der Anfangsverluste auf, verblieb aber im Minus.

Auch in Australien ging es nach oben. Der Leitindex S&P/ASX 200 XC0006013624 kletterte um 1,4 Prozent auf 9.145,80 Punkte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank begründeten dies mit der Stärke der Rohstoffwerte. Vor allem Aktien aus dem Bereich Lithium seien gefragt gewesen.

Keine klare Tendenz gab es in China. So legte der chinesische CSI-300-Index CNM0000001Y0 mit den wichtigsten Werten der Festlandbörsen zuletzt um 1,1 Prozent zu, was Experten der Deutschen Bank mit Gewinnen der Technologiewerte begründeten. Dagegen verlor der Hang-Seng-Index HK0000004322 der Sonderverwaltungszone Hongkong 0,8 Prozent.

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