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Anleger machen Kasse - Sorge wegen US-Staatsschulden 22.05.2025, 12:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rally haben am Donnerstag die wichtigsten europäischen Aktienmärkte belastet. Den Anlass dafür lieferten deutliche Kursverluste an den US-Börsen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um ein Prozent auf 5.400,46 Punkte. Für den Schweizer SMI ging es um mehr als ein Prozent auf 12.250,38 Punkte bergab. Der britische FTSE 100 ("Footsie") sank um 0,69 Prozent auf 8.726,06 Punkte.

Hintergrund der Kursverluste an der Wall Street sind die zunehmenden Sorgen der Anleger wegen des steigenden US-Staatsdefizits. Marktbeobachter verwiesen als Belastung insbesondere auf die geplanten deutlichen Steuersenkungen und eine schleppend verlaufene Auktion von US-Staatsanleihen. Deren Renditen waren am Vortag deutlich in die Höhe geschnellt. Höhere Zinsen lassen generell Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren weniger attraktiv erscheinen.

Laut der Bank UBS dürften die US-amerikanischen Steuerpläne die Staatsverschuldung des Landes im nächsten Jahrzehnt um einige Billionen erhöhen. "Dies dürfte zu einem Anstieg des Angebots an Staatsanleihen führen und den Anleihemarkt unter Druck setzen", schrieben die Experten.

Unter dem aktuell hohen Zinsniveau litten unter anderem die Anbieter erneuerbarer Energien. Diese sind zu einem großen Teil auf Fremdkapital angewiesen, um ihre Projekte zu finanzieren.

Als erschwerend kam hier hinzu, dass die Republikaner im US-Repräsentantenhaus eine neue Version des Steuer- und Ausgabengesetzes veröffentlicht hatten, die das Ende der Steueranreize für die Erzeugung von sauberem Strom beschleunigt. Damit büßten die Aktien von Vestas Wind Systems in Kopenhagen 3,6 Prozent ein.

In London schnellten die Papiere von Johnson Matthey um fast 29 Prozent in die Höhe. Der US-Mischkonzern Honeywell will das Katalysatorgeschäft des Chemieunternehmens übernehmen.

Für die Anteilsscheine von Easyjet ging es am "Footsie"-Ende um 4,7 Prozent nach unten. Der britische Billigflieger war im Winter trotz höherer Einnahmen tiefer in die roten Zahlen geflogen./la/men

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