Anzeige
+++Rekordquartalsumsatz von 20,5 Mio. C$: - ein Plus von 170 % gegenüber dem Vorquartal+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Aktien Europa

Börsen der Euroregion schwächeln - Gewinne in Zürich und London 05.10.2026, 12:23 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
UK 100 10.504,63 PKT +0,06 % TTMzero RT
Eurozone 50 6.234,07 PKT -0,35 % Ariva Indikation
FR 40 7.838,09 PKT -1,03 % TTMzero RT
CH 20 13.785,52 PKT +0,70 % Ariva Indikation
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Die wichtigsten Börsen der Euroregion sind am Montag nach moderaten Gewinnen zum Handelsstart mehrheitlich in die Verlustzone gedreht. Das Misstrauen in die Kreditwürdigkeit der Euroregion wachse. Diskussionen über eine Eurokrise 2.0 würden lauter, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners mit Blick auf die Talfahrt der Gemeinschaftswährung.

Auch die Ölpreise belasteten, wobei "die Lage schlimmer ist als es die Seitwärtsbewegung des Ölpreises vermuten lässt". Dabei verwies Altmann auf Liefertermine weiter in der Zukunft, etwa im Juni 2027, wo aktuell fast täglich ein neuer Rekord erreicht werde.

Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 EU0009658145, gab zur Mittagszeit um 0,3 Prozent auf 6.217 Punkte nach. Außerhalb der Euroregion gewann der Schweizer Leitindex SMI CH0009980894 dagegen 0,5 Prozent auf 13.722 Punkte und der britische FTSE 100 GB0001383545 ("Footsie") legte um 0,2 Prozent auf 10.485 Punkte zu. Dort ging es indes vor allem gestützt auf Energieunternehmen aufwärts.

Mit Blick auf die Euroregion belasten unverändert die hohen Renditen französischer Staatsanleihen, wie Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets sagte. Sie spiegeln das Misstrauen hinsichtlich der französischen Fiskalpolitik und der hohen Staatsverschuldung wider. Auch die Lage in Spanien bereitet Sorgen. Dort kündigte der linke Regierungschef Pedro Sanchez nach dem Scheitern seiner Dekrete zur Bekämpfung der Wohnungsnot vorgezogene Neuwahlen an. Die hohen Energiepreise halten laut Marktanalyst Lipkow zudem die Inflationssorgen am Leben und belasten über steigende Benzinpreise zunehmend den privaten Konsum.

Mit Blick auf die Branchen in Europa war die der Industriegüter EU0009658905 Schlusslicht, während die Chemiebranche EU0009658608 favorisiert wurde. Auslöser waren Neuigkeiten zu einzelnen Unternehmen. So brachen Schneider Electric FR0000121972 nach der Ankündigung eines Übernahmevorhabens am Ende des EuroStoxx mit einem Abschlag von 10 Prozent so kräftig ein wie seit anderthalb Jahren nicht mehr.

Der französische Elektrotechnikkonzern unterzeichnete eine verbindliche Vereinbarung über den Zukauf des US-Softwareunternehmens PTC in Höhe von 20,1 Milliarden Euro. Da die Bewertung von Industrie-Software-Assets aufgrund von Bedenken hinsichtlich KI weiter unter Druck steht, kam dies am Markt nicht gut an. Zwar hält RBC-Analyst Mark Fielding selbst derlei Sorgen weitgehend für unbegründet, dennoch werde Schneider dadurch stärker mit dieser Problematik konfrontiert sein, schrieb er. Software-Unternehmen wie etwa die französische Dassault Systemes FR0014003TT8 mit plus 2,3 Prozent dagegen legten anlässlich der Übernahmepläne zu.

Favorit im EuroStoxx waren unterdessen Air Liquide FR0000120073 mit plus 1,8 Prozent. Der Industriegasehersteller und Anlagenbauer gab bekannt, er wolle in den kommenden zwei Jahren Aktien zurückkaufen. Zudem liegen die anlässlich des Kapitalmarkttages avisierten Ziele bis 2030 teilweise über den Analystenerwartungen.

Zusätzlich in der Chemiebranche zogen Givaudan CH0010645932 mit plus 1,0 Prozent Aufmerksamkeit auf sich. Die britische Investmentbank Barclays hat die Aktie des Aromen- und Duftstoffherstellers auf"Overweight" hochgestuft. Die Kursschwäche der Aktie seit Jahresbeginn dürfte im zweiten Halbjahr nachlassen, schrieb Analyst Alex Sloane.

In London legten abgesehen von BP GB0007980591 und Shell GB00BP6MXD84, die um bis zu ein Prozent stiegen, auch Ithaca Energy GB00BPJHV584 zu. Mit plus 3,6 Prozent war Ithaca Favorit im "Footsie". Der in der Nordsee tätige Öl- und Gasproduzent gab seine erste internationale Übernahme bekannt. Er übernimmt in Kanada Vermögenswerte von Suncor Energy.

National Grid GB00BDR05C01 gaben dagegen die frühen Gewinne wieder ab und verloren 0,1 Prozent. Die letzten Signale des Managements zu den Geschäftsentwicklungen im abgeschlossenen Quartal verhalfen nicht zu nachhaltigen Kursgewinnen. Der Energienetzbetreiber erwartet vor allem aufgrund von Einmaleffekten, die bisherige Prognose für das Ergebniswachstum (EPS) im Geschäftsjahr 2026/27 leicht zu übertreffen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 5,65
Hebel: 21,33
mit starkem Hebel
Ask: 21,39
Hebel: 5,72
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: BD6G5M VJ6EWE. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer