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Erholt - AB Inbev und Unicredit stark 05.05.2026, 12:20 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
FTSE 100 10.265,28 PKT +0,60 % Ariva Indikation
E-Stoxx 50 5.930,42 PKT +0,38 % Ariva Indikation
CAC 40 8.121,76 PKT -0,01 % Ariva Indikation
SMI 13.147,97 PKT +0,78 % Ariva Indikation
FTSE MIB IDX 49.110,67 PKT +0,40 % Ariva Indikation

Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Dienstag von den Vortagesverlusten erholt. "Insgesamt setzen die Investoren weiterhin auf die guten Ergebnisse als Stütze für den Aktienmarkt und fokussieren sich so weniger auf die Meldungen aus dem Nahen Osten", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst CMC Markets, fest. Es sei schwer, sich ein klares Bild über die Lage im Iran-Krieg zu machen. Die Ölpreise gaben nach dem Sprung am Vortag etwas nach. Das stütze den Markt.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 zog am Mittag um 1,32 Prozent auf 5.839,69 Punkte an. Außerhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI CH0009980894 0,61 Prozent auf 13.082,12 Zähler. Der Aktienmarkt in London GB0001383545 verlor nach der Feiertagspause dagegen ein Prozent auf 10.259,83 Punkte.

Zu den stärkeren Sektoren gehörten die Nahrungs- und Getränkewerte. AB Inbev BE0003793107 stützten mit deutlichen Gewinnen den Sektor. Die Aktie des Brauereikonzerns gewann nach der Vorlage von Quartalszahlen 7,4 Prozent. Analystin Celine Pannuti von JPMorgan hob den Gewinn je Aktie hervor, dieser habe die Erwartungen um neun Prozent übertroffen.

Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung im Bankensektor. Zahlen brachten bei Unicredit IT0005239360 und HSBC GB0005405286 stärkere Bewegungen in beide Richtungen. Während Unicredit GB00BVZK7T90 um 3,8 Prozent stiegen, sanken HSBC um 5,2 Prozent.

Bei der um die Commerzbank DE000CBK1001 buhlenden italienischen Großbank Unicredit sprachen die Analysten der Citibank von einem Zahlenwerk für das erste Quartal, das die Erwartungen in überzeugender Weise übertroffen habe. Die britische Großbank hatte dagegen im ersten Quartal wegen Kreditausfällen und der Folgen des Iran-Kriegs überraschend weniger verdient.

Im Telekomsektor gab es Nachrichten zu Vodafone GB00BH4HKS39. Der britische Telekommunikationskonzern übernimmt die vollständige Kontrolle über die britische Mobilfunk-Tochter VodafoneThree. Der Kaufpreis liegt bei 4,3 Milliarden britischen Pfund (rund 4,9 Mrd Euro). Nach Abschluss des Deals, der für die zweite Jahreshälfte erwartet wird, ist Vodafone der alleinige Eigentümer von VodafoneThree. Vodafone gaben leicht nach.

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