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Leichte Verluste - Abwarten vor Zinsentscheidungen 28.10.2025, 12:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Dienstag leicht geschwächelt. "Die Handelsspanne ist gering und drückt die abwartende Haltung der Marktteilnehmer aus", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow das Geschehen.

Der EuroStoxx 50 verlor am späten Vormittag 0,15 Prozent auf 5.702,83 Punkte. Der britische FTSE 100 tendierte unterdessen kaum verändert, während der Schweizer SMI mit 1,12 Prozent Minus auf 12.387,06 Punkte den Verlusten des Schwergewichts Novartis Tribut zollte.

Analyst Christian Henke vom Broker IG Markets sprach von einem abwartenden Geschäft. "Die am Mittwoch und Donnerstag anstehenden Zinsentscheide der drei großen Notenbanken Fed, EZB und BoJ stellen das mögliche Handelsabkommen zwischen den USA und China völlig in den Schatten", so Henke.

Akzente setzten einmal mehr Quartalszahlen. Der Pharmasektor litt dabei unter den Verlusten des Schwergewichts Novartis, das um über drei Prozent fiel. Mit dem Ergebnis nach neun Monaten hatte der Pharmakonzern die Erwartungen der Analysten nicht ganz erreicht. Dies gilt vor allem für das Betriebsergebnis.

Auch Danone schwächelten. Der französische Lebensmittelkonzern hatte im dritten Quartal den Umsatz dank der Nachfrage in der Region China, Nordasien und Ozeanien zwar deutlich gesteigert und die Erlöse auf vergleichbarer Basis und ohne Währungsschwankungen um 4,8 Prozent erhöht. Die Aktie verlor jedoch ein Prozent, nachdem sie in diesem Monat schon deutlich zugelegt hatte.

Licht und Schatten gab es im Bankensektor. Während HSBC nach Zahlen um drei Prozent stiegen, verloren BNP Paribas 2,9 Prozent. Die Analysten der Citigroup sprachen bei der französischen Bank von einem enttäuschenden Vorsteuergewinn im dritten Quartal. Zu HSBC merkte Analyst Matt Britzman von der Investmentplattform Hargreaves Lansdown an, dass die Bank auf bereinigter Basis im dritten Quartal stark abgeschnitten habe. Taktgeber sei der erhöhte Ausblick für das laufende Jahr. Dabei erscheine die neue Schätzung noch immer konservativ und lasse damit Raum für positive Überraschungen.

Versorger profitierten unterdessen von den Gewinnen von Iberdrola . Die Aktien des spanischen Versorgers zogen um 1,8 Prozent an und markierten damit ein neues Hoch. Die Analysten des Investmenthauses Jefferies verwiesen auf die etwas besser als erwarteten Ergebnisse im dritten Quartal. Zudem habe Iberdrola seine Erwartungen an das Nettoergebnis angehoben./mf/jha/

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