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Stabilisierung - Technologiewerte gefragt 17.09.2025, 11:58 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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AMSTERDAM/LONDON/PARIS/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich am Mittwoch etwas von den Vortagsverlusten erholt. Zu mehr als einer moderaten Stabilisierung reichte es vor der US-Zinsentscheidung am Abend jedoch nicht. "Die gestrigen US-Konjunktur- und Preisdaten hatten noch einmal für etwas Verunsicherung gesorgt, da diese eine festere US-Wirtschaft und leichten Preisdruck in den USA signalisiert hatten", betonte Marktexperte Andreas Lipkow. "Nun stellt sich die Frage, wie weit die US-Fed das Zinsband 2025 absenken wird."

Der EuroStoxx 50 gewann am späten Vormittag 0,17 Prozent auf 5.381,67 Punkte. Außerhalb des Euroraums ging es für den Schweizer SMI um 0,26 Prozent auf 11.987,27 Zähler abwärts. Der britische FTSE 100 zog dagegen um 0,21 Prozent auf 9.214,58 Punkte an.

Gefragt waren einmal mehr die Technologiewerte. Hier setze das Schwergewicht SAP mit plus 2,8 Prozent Akzente. "Die Titel sind gestern im Zuge der Marktkorrektur unter Verkaufsdruck geraten und werden heute von Schnäppchenjägern eingesammelt", merkte Lipkow dazu an. Jefferies-Analyst Charles Brennan betonte, er rechne nach der Korrektur der vergangenen Wochen mit einer Wende der Kursentwicklung. SAP verfüge über vielfältige Hebel, um dauerhaftes Wachstum zu erzielen.

Auch Novo Nordisk gehörten zu den Gewinnern. Die Privatbank Berenberg hatte den Wert von "Hold" auf "Buy" gestuft. Ungeachtet noch bestehender Hindernisse habe der neue Konzernchef die Chance, positiv zu überraschen, hieß es in der Analyse.

Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die Energieaktien. Die Ölpreise hatten leicht nachgegeben und damit die Gewinnserie der Vortage beendet. Die Sorge vor einem Ausfall russischer Öllieferungen, hatte den Notierungen zuletzt Auftrieb verliehen. Auch Rohstoffaktien schwächelten nun etwas.

Exportorientierte Branchen wie Auto und Chemie zählten gleichfalls nicht zu den Favoriten. Druck kam von der Währungsseite. "Mit der Aussicht auf einen startenden Zinssenkungszyklus der Federal Reserve verliert der Dollar und der Euro springt auf ein Vier-Jahres-Hoch über 1,18 US-Dollar", stellte Marktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets fest. "Nach Wochen der Lethargie und Unentschlossenheit sowohl auf Käufer- als auch auf Verkäuferseite könnte jetzt an der Börse der schwächste Börsenmonat des Jahres, der September, richtig beginnen."/mf/stk

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