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Verluste überwiegen - Keine Entspannung im Iran-Krieg 16.03.2026, 12:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen sind am Montag nach moderaten Anfangsgewinnen mehrheitlich wieder ins Minus gerutscht. Zwar hielten sich die Kursverluste in Grenzen. Dass im amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran und bei den Ölpreisen keine Entspannung in Sicht ist, sorgte aber für anhaltende Konjunktur- und Inflationssorgen.

Der EuroStoxx 50 notierte gegen Mittag 0,14 Prozent tiefer bei 5.709 Punkten. Damit steuert der Leitindex der Eurozone auf den vierten Verlusttag in Folge zu. Ähnlich sieht es beim Schweizer SMI aus, der zuletzt um 0,45 Prozent auf 12.782 Punkte nachgab. Der britische FTSE 100 schaffte derweil ein Plus von 0,20 Prozent auf 10.282 Punkte.

Israels Armee greift eigenen Angaben zufolge erneut Ziele im Iran an. Sie sprach von einer "großangelegten Angriffswelle", die in den Städten Teheran, Schiras und Tabris die Infrastruktur der Führung ins Visier nehme. Auch iranische Medien meldeten eine neue Angriffswelle in der Hauptstadt Teheran.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 führte der Subindex der Öl- und Gaskonzerne dank weiter steigender Ölpreise die kurze Gewinnerliste an. Damit setzte das Branchenbarometer seine Rekordjagd fort.

Vergleichsweise gefragt waren auch Telekommunikationstitel, deren Index weiter auf einem Hoch seit Mitte 2017 notiert. Sie profitierten von ihrem Status als defensiver Sektor, der seine Stärken vor allem in einem schwachen Marktumfeld ausspielt. Die Branche sei aber nicht nur eine Anlage für Krisenzeiten, sondern habe seit Anfang 2024 auch höhere Renditen als der Gesamtmarkt abgeworfen, besonders im laufenden Jahr, betonte Analyst Nick Lyall von der Privatbank Berenberg in einer aktuellen Einschätzung.

Weiter verkauft wurden indes vor allem die export- und konjunktursensiblen Autowerte, deren Index auf ein Tief seit November 2020 abrutschte. Auch bei den Reise- und Freizeitaktien setzte sich der Abwärtstrend fort. "Für die zyklischen Branchen, insbesondere im Chemie-, Luftfahrt- und Autosektor, könnten sich in den kommenden Quartalen massive Bremsspuren in den Bilanzen zeigen", befürchtet Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Unicredit -Titel büßten 1,3 Prozent ein. Sie waren damit so günstig zu haben wie zuletzt im November. Die italienische Bank legte ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank vor. Sie ist mit einem direkten Anteil von 26 Prozent bereits größter Aktionär beim Branchenkollegen und kontrolliert nach eigenen Angaben inklusive Finanzinstrumenten insgesamt 29,9 Prozent der Commerzbank-Anteile. Die Offerte beinhaltet einem Preis von 30,80 Euro pro Commerzbank-Anteil, was einem Aufschlag von 4 Prozent zum Freitags-Schlusskurs entspricht. Die Aktien der Commerzbank verteuerten sich um mehr als 6 Prozent./gl/men

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