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Wenig Bewegung nach starker Vorwoche - Warten auf US-Daten 11.08.2025, 12:11 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FTSE 100 10.512,93 PKT -0,09 % Ariva Indikation

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Nach fünf Gewinntagen in Folge ist der EuroStoxx 50 mit leichten Verlusten in die neue Woche gestartet. Der Leitindex der Eurozone gab bis zum Montagmittag um 0,1 Prozent auf 5.342 Punkte nach. In der Vorwoche hatte er 3,5 Prozent gewonnen.

Anleger agieren vor wichtigen Ereignissen aus Wirtschaft und Politik vorsichtig. Zunächst warteten die Investoren am Dienstag auf frische US-Inflationsdaten, die große Bedeutung haben mit Blick auf die Frage, ob die US-Notenbank Fed den Leitzins im September senken wird. Weitere Anstiege der Gesamtinflationsrate wie auch der Kerninflationsrate ohne Energie und Lebensmittel würden erwartet, und darin dürfte sich auch der preistreibende Einfluss erhöhter Zölle niederschlagen, schrieben die Analysen der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba.

Am Freitag steht zudem eine wichtige Weichenstellung für den Ukraine-Krieg auf der Agenda. Dann will US-Präsident Donald Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Bundesstaat Alaska empfangen, um über eine mögliche Friedenslösung im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu verhandeln.

Für den britischen FTSE 100 ging es zum Wochenstart um 0,14 Prozent auf 9.108 Punkte nach oben. Der Schweizer SMI stieg um 0,43 Prozent auf 11.918 Punkte. Über allem schwebt aber nach wie vor der Zollstreit der Schweiz mit den USA - eine rasche Einigung ist dabei nicht zu erwarten, wie US-Finanzminister Scott Bessent in einem Interview mit der japanischen Zeitung "Nikkei" andeutete.

Unter den Einzelwerten sackten in Kopenhagen Orsted auf ein Rekordtief ab und knickten zuletzt um noch 28 Prozent ein. Die Entscheidung von Trump zur Begrenzung des Ausbaus der Windkraft auf See bringt den dänischen Energiekonzern in finanzielle Bedrängnis. Das Unternehmen blies einen geplanten Teilverkauf seines US-Windparkprojektes "Sunrise" vor der Küste New Yorks ab. Dies führt zu einer massiven Finanzierungslücke. Stattdessen will Orsted nun über eine Kapitalerhöhung frisches Geld einsammeln.

An der Spitze des Schweizer Leitindex SMI zogen Novartis um 2,3 Prozent an. Der Pharmakonzern erreichte mit seinem Kandidaten Ianalumab in zwei zulassungsrelevanten Studien die gesteckten Ziele in der Behandlung des sogenannten Sjögren-Syndroms. Dabei handelt es sich um eine schwere, fortschreitende und systemische Autoimmunerkrankung. Pharmawerte waren auch europaweit gefragt./la/mis

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