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Zurückhaltung - Ferrari und HSBC unter Druck 09.10.2025, 12:15 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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AMSTERDAM/LONDON/PARIS/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag etwas leichter tendiert. Nach den Gewinnen der vergangenen Wochen und neuen Rekorden an den internationalen Börsen stellte sich damit eine abwartende Haltung ein.

Der EuroStoxx 50 verlor am Mittag 0,1 Prozent auf 5.644,04 Punkte. Außerhalb des Euroraums sank der Schweizer SMI um 0,14 Prozent auf 12.630,63 Zähler, während der britische FTSE 100 um 0,42 Prozent auf 9.509,24 Punkte fiel.

Die Zurückhaltung hatte gute Gründe. "In Washington spricht heute Fed-Chef Jerome Powell, und seine Worte könnten den Ton für die kommenden Tage setzen", so Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Die geldpolitischen Erwartungen sind mit noch zwei Zinssenkungen in diesem Jahr sehr hoch und sollten nicht enttäuscht werden."

Schwächster Sektor waren die Banken. Aktien des Schwergewichts HSBC verloren über sechs Prozent. Die britische Bank will die Minderheitsaktionäre der Bank Hang Seng herauskaufen und das Institut damit zu einer vollständig im eigenen Besitz befindlichen Tochter machen.

Steve Clayton, Leiter Aktien der britischen Investment-Plattform Hargreaves Lansdown, begründete die Abgaben auch mit der Aussetzung der Aktienrückkäufe von HSBC, um so das Kapital für die Komplett-Übernahme zu sichern. Zudem erfolge die Übernahme zu einer Prämie von rund 30 Prozent über dem Wert, den die Aktien von Hang Seng zuletzt in Hongkong erreicht hatten.

Im weiterhin schwächelnden Autosektor standen Ferrari unter Druck und brachen um über elf Prozent ein. Hier belastete ein enttäuschender längerfristiger Gewinnausblick. Die Aktien von Michelin büßten mit 4,5 Prozent ebenfalls deutlich ein. Analysten verschiedener Banken hegen Zweifel an dem bestehenden Ausblick des Reifenherstellers, nachdem das Unternehmen über aktuelle Geschäftstrends informiert hatte.

Besser sah es bei den defensiven Nahrungsmittelwerten aus. Dabei ragten Danone mit 4,3 Prozent Gewinn hervor. Die Analysten von JPMorgan hatten sich vor den anstehenden Zahlen des Konzerns positiv geäußert. /mf/mis

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