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Aktien Frankfurt Ausblick

Knappes Plus - Nasdaq-Schwäche schlägt nicht durch 02.11.2026, 08:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Nach der kleinen Korrektur vom Freitag dürfte der Dax DE0008469008 zu Wochenbeginn wieder etwas zulegen. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 als Indikator für den deutschen Leitindex ein Plus von 0,12 Prozent auf 25.850 Punkte. Am vergangenen Donnerstag war der Dax erstmals seit Anfang September wieder über 26.100 Punkte geklettert, bevor ihn am Freitag die Tech-Schwäche in den USA und Asien ausbremste.

US-Präsident Donald Trump wolle der Diplomatie anscheinend mehr Zeit geben, schrieben die Experten der Landesbank Helaba mit Blick auf den Iran-US-Konflikt und die am Montag gefallenen Ölpreise. Die Woche dürfte daher freundlich starten.

Die technologielastigen Leitindizes in Japan JP9010C00002 XC0009692440 und Südkorea KRD020020008 schlugen sich zudem am Morgen nach anfänglicher Schwäche erstaunlich gut, obwohl sich der Ausverkauf der Wachstumswerte am Freitag im Nasdaq 100 US6311011026 noch deutlich beschleunigt hatte.

Die Marktstrategen von JPMorgan bleiben optimistisch für den zuletzt besonders unter Druck geratenen Halbleitersektor. Eine Balance zwischen hoher Nachfrage und passenden Kapazitäten werde sich wohl nicht vor 2028 einstellen, hieß es. Die Preise dürften 2027 weiter anziehen. Der jüngste Rückschlag der Aktienkurse sei nur gesund.

Die Papiere von Siemens Energy DE000ENER6Y0 dürften sich von ihrem am Freitag fast siebenprozentigen Kursrutsch nur leicht erholen. Sie gewannen vorbörslich auf Tradegate 1,4 Prozent zum Xetra-Schluss.

Der Gesundheitskonzern Fresenius DE000FRE5EN2 baut mit einer Entwicklungsvereinbarung mit WuXi Biologics seine Pipeline von Nachahmermedikamenten aus. Die Aktien gewannen auf Tradegate 0,8 Prozent.

Die Beiersdorf DE0005200000-Aktien verloren vorbörslich 1,6 Prozent zum Xetra-Schluss, nachdem sie die HSBC von "Buy" auf "Hold" abgestuft hatte. Aixtron DE000A0WMPJ6 verteuerten sich vor dem Hintergrund einer Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux um mehr als 6 Prozent.

Die Anteile des Spielwarenherstellers Tonies LU2333563281 brachen auf Tradegate um mehr als 14 Prozent ein, wobei Händler über den Grund rätselten.

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