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Aktien Frankfurt Ausblick

Weitere Gewinnmitnahmen nach Tech-Ausverkauf 06.11.2026, 08:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der starke Kursrutsch an den US-Aktienmärkten prägt am Freitag auch das Geschehen im zuletzt rekordhohen Dax DE0008469008. Weitere Gewinnmitnahmen dürften folgen. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax DE000A0C4CA0 als Indikator für den deutschen Leitindex einen Abschlag von einem Prozent auf 26.594 Punkte. Tags zuvor hatte der Dax mit 26.692 Punkten ein Rekordhoch erreicht, bevor die Schwäche an den US-Börsen einsetzte und ihn letztlich ins Minus drückte.

In New York hatte der Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 US6311011026 am Donnerstag den stärksten Tagesverlust seit dem Corona-Crash im März 2020 verzeichnet. Letztlich verlor er 6,4 Prozent. Für den Halbleiterindex SOX ging es sogar um mehr als 12 Prozent abwärts. Auch für den marktbreiten S&P 500 US78378X1072 und den US-Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 war es ein schwacher Tag.

"An der Wall Street ist genau das eingetreten, was Anleger seit Monaten befürchten: dass sich das Klumpenrisiko aus wenigen Tech-Schwergewichten rächt und die großen Indizes mit in die Tiefe reißt, wenn sie einmal stärker fallen sollten", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. "Die Angst vor einem KI-Ausbaustopp durch die Demokraten trübt die Stimmung."

In Asien gaben die Indizes ebenfalls entsprechend klar nach, besonders der japanische Nikkei 225 XC0009692440 JP9010C00002 und der südkoreanische Kospi KRD020020008.

Quartalszahlen gab es von Daimler Truck DE000DTR0CK8. Die Analysten von JPMorgan lobten die Entwicklung in Nordamerika: Die Resultate dort seien dank Tarifrückerstattungen sowie höherer Absatzzahlen und positiver Preisentwicklung sehr stark ausgefallen. Die tags zuvor starken Aktien gaben auf Tradegate zuletzt um gut 1 Prozent nach im Vergleich zum Xetra-Schluss.

Die Ankündigung von Aktienrückkäufen treibt den Kurs von Freenet DE000A0Z2ZZ5 an. Vorbörslich stiegen die Papiere des Mobilfunkanbieter um 1,5 Prozent.

Munich Re DE0008430026 und Hannover Rück DE0008402215 gaben auf Tradegate um bis zu 5 Prozent nach. JPMorgan hatte die Aktien der beiden Rückversicherer abgestuft und bremste deren jüngste Rally damit aus.

Für die Anteile des Autozulieferers Stabilus DE000STAB1L8 ging es vorbörslich auf Tradegate um 4,5 Prozent bergab. Die neuen mittelfristigen Ziele seien nun realistischer und auch besser als erwartet, Abschreibungen und eine niedrigere Dividende wirkten aber leicht negativ, hieß es am Markt.

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