Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Aktien Frankfurt

Dax macht Verluste wett - Ölpreis und Anleiherenditen im Fokus 15.09.2026, 14:43 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 31.159,02 PKT +0,04 % Ariva Indikation
DAX 25.459,00 PKT +0,06 % Lang & Schwarz

Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstagnachmittag von seinen Anfangsverlusten vollständig erholt. Eine leichte Entspannung bei den Ölpreisen und bei den Anleiherenditen stützte. Positive Impulse lieferte zudem die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), angesichts der hohen Spritpreise für Entlastungen zu sorgen. Merz sagte beim Unternehmertag des Handelsverbands BGA, er sei der Meinung, "dass wir handeln müssen".

Der Dax DE0008469008 drehte danach knapp ins Plus auf das bisherige Tageshoch bei 25.452 Punkten, nachdem er zuvor auf das niedrigste Niveau seit mehr als sieben Wochen gefallen war. Zuletzt notierte der Leitindex 0,1 Prozent tiefer bei 25.420 Punkten. Der MDax DE0008467416 der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,3 Prozent auf 30.150 Zähler. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 sank um 0,2 Prozent.

In einem von Zurückhaltung geprägten Marktumfeld zählten Rüstungswerte zu den klaren Gewinnern. Als Antrieb erwiesen sich unter anderem Lieferengpässe in den USA und ein Bericht, wonach Japan seine Verteidigungsausgaben auf Druck der USA von knapp 2 auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöhen könnte. Die Papiere von Rheinmetall DE0007030009 stiegen an der Dax-Spitze um 2,4 Prozent. Die Kurse von Hensoldt DE000HAG0005 und TKMS DE000TKMS001 legten um 1,1 beziehungsweise 2,8 Prozent zu.

Aktien aus der europäischen Stahlbranche zogen wegen Nachrichten aus China an. Die Aktien von Salzgitter DE0006202005 setzten sich mit plus 5,2 Prozent an die Spitze im MDax DE0008467416, noch weit vor Thyssenkrupp DE0007500001 mit plus 1,6 Prozent. Aus einer Mitteilung des chinesischen Stahlverbands auf der Plattform WeChat geht laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hervor, dass führende chinesische Stahlhersteller gemeinsam zu strengeren Produktionsbeschränkungen und einem Abbau der Lagerbestände aufgerufen haben. Börsianer versprechen sich davon auch international etwas Entlastung beim Preisdruck aus China, was positiv sei für die Stahlpreise am Weltmarkt.

Der Chemiesektor setzte seine Talfahrt der vergangenen zwei Wochen nach kritischen Analystenkommentaren fort. JPMorgan reduzierte das Kursziel für Lanxess DE0005470405 wegen drohenden Gegenwinds von der Energiekostenseite. Für Evonik DE000EVNK013 stufte Lisa De Neve von Morgan Stanley ihr Votum von "Overweight" auf "Equal-weight" ab. Die Lanxess-Papiere fielen auf den tiefsten Stand seit März und büßten zuletzt 2,0 Prozent ein. Der Evonik-Kurs fiel um 2,0 Prozent. Die Titel von BASF DE000BASF111 und Brenntag DE000A1DAHH0 sanken um jeweils rund ein Prozent.

Die Titel der Deutschen Bank DE0005140008 wurden von schlechten US-Vorgaben belastet und verloren als Dax-Schlusslicht 1,9 Prozent. Als Belastung für die tags zuvor deutlich gefallenen US-Bankenkurse galten Aussagen des Chefs der Bank of America, Brian Moynihan. Der Manager erwartet, dass die Handelserträge im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres "relativ unverändert" bleiben dürften. Am Markt hieß es, dies impliziere eine unerwartete Unterbrechung des Aufschwungs aus der ersten Jahreshälfte.

Die Aktien von Schott Pharma DE000A3ENQ51 legten um 3,2 Prozent zu. Die US-Bank JPMorgan nahm die Bewertung des Pharmaindustrie-Zulieferers mit "Overweight" und einem Kursziel von 27,10 Euro auf und lobte das Ergebnissteigerungspotenzial des Unternehmens.

Der Fotodienstleister Cewe DE0005403901 will bis zu 150.000 eigene Aktien im Umfang von bis zu 18 Millionen Euro vom Markt zurückkaufen. Dies entspreche etwa zwei Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft. Die Cewe-Aktie gewann 1,3 Prozent.

Deutz DE0006305006 besorgte sich mit einer Kapitalerhöhung frisches Geld. Die Ausgabe von gut 15,26 Millionen neuen Aktien ergab einen Bruttoemissionserlös von rund 179 Millionen Euro, wie der Motorenbauer am Dienstag mitteilte. Die Konzernführung will mit den Einnahmen die finanzielle Flexibilität mit Blick auf künftige Wachstumschancen stärken. Der Aktienkurs sackte um 2,3 Prozent ab./edh/jha/

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,65
Hebel: 18,97
mit starkem Hebel
Ask: 5,81
Hebel: 5,35
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GN1DA1 GW1RVP. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer