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Dax rutscht leicht ins Minus - Rekordhoch bleibt im Blick 03.10.2025, 14:58 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Tag der Deutschen Einheit vor einem Rekordhoch zurückgescheut. Nachdem der deutsche Leitindex zu Handelsbeginn am Freitag zunächst die Charthürde von 24.500 Punkten überwunden hatte, verließ die Anleger schnell wieder der Mut. Das Börsenbarometer rutschte unter diese Schwelle und stand zuletzt 0,26 Prozent im Minus bei 24.358 Punkten.

Auf Wochensicht aber deutet sich für den Dax ein Plus von 2,6 Prozent an. Die aktuelle Bestmarke vom Juli in Höhe von 24.639 Punkten liegt damit noch in Reichweite.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen stieg am Freitag um 0,68 Prozent auf 30.942 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es geringfügig auf 5.643 Punkte nach unten.

In New York hatten der S&P 500 und die Nasdaq-Indizes am Donnerstag Bestmarken erreicht, auch wenn der sogenannte Shutdown der Regierung anhält. Eine Folge dieses teilweisen Stillstands der Regierungsgeschäfte seit Anfang Oktober ist auch, dass der für Freitag angesetzte Arbeitsmarktbericht für September ausgeblieben ist. Bis zu einer politischen Einigung auf einen Übergangshaushalt werden keine Daten von Regierungsbehörden veröffentlicht.

Dass der US-Aktienmarkt aktuell dem "Shutdown" trotzt, hängt zum einen mit der Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der größten Volkswirtschaft der Welt zusammen. An den Märkten gilt es als nahezu sicher, dass die US-Notenbank Fed Ende Oktober ein weiteres Mal die Leitzinsen senkt, um den schwächelnden Arbeitsmarkt anzukurbeln. Zum anderen präsentiert sich die US-Wirtschaft derzeit ungeachtet der Probleme am Jobmarkt und der Zollturbulenzen noch recht robust, sodass die Aussichten für die bald beginnende Berichtssaison der US-Unternehmen gut sind.

Mit Blick auf einzelne Sektoren blieben Stahlwerte europaweit und auch hierzulande gefragt. Analyst Tristan Gresser von der Investmentbank Exane BNP Paribas sorgte mit einem optimistischen Branchenkommentar für weiteren Auftrieb. Chinesische Stahlimporte hätten zwar ein Rekordhoch erreicht, die europäische Produktion liege am 25-Jahres-Tief und US-Zölle belasteten. Aber er wolle nicht schwarzmalen - alles andere als das, so Gresser. Denn mit ihrem protektionistischen Aktionsplan ändere die Europäische Union gerade die Spielregeln. Er geht daher "all in" im Bereich Karbonstahl.

Bei Salzgitter drehte Gresser sein negatives "Underperform"-Votum in ein "Outperform". Damit erklommen die Aktien den höchsten Stand seit gut zwei Jahren. Zuletzt zogen die Anteilscheine als klarer Spitzenreiter im Nebenwerte-Index SDax um fast sieben Prozent an. Thyssenkrupp hatten im MDax mit einem Plus von gut sechs Prozent die Nase vorn.

Die Aktien von Hochtief kletterten auf einen Rekord und gewannen zuletzt 2,6 Prozent. Zur guten Stimmung für den Baukonzern trug ein Auftrag aus den USA bei. Die Investitions- und Holdinggesellschaft Haslam Sports Group und das zu ihr gehörende American-Football-Team Cleveland Browns beauftragten ein Gemeinschaftsunternehmen von Aecom Hunt und der Hochtief-Tochter Turner mit dem Bau des ersten geschlossenen Stadions im US-Bundesstaat Ohio.

Papiere des Webhosters Ionos hingegen litten weiter unter Gewinnmitnahmen und fielen als Schlusslicht im MDax um 3,3 Prozent. Analystin Ines Mao von der Investmentbank Exane BNP Paribas hatte zuletzt auf die Risiken für die Branche durch KI-Konkurrenz hingewiesen./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

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