Anzeige
+++Washington beschleunigt New Amalga: Die US-Regierung verändert die Grande-Portage-Story Die US-Regierung verändert die Grande-Portage-Story+++
PortfolioPlus
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Aktien Frankfurt

Dax rutscht unter Marke von 26.000 Punkte 20.08.2026, 14:44 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 31.694,14 PKT -0,49 % TTMzero RT
DAX 25.969,24 PKT -0,44 % TTMzero RT

Der Dax DE0008469008 hat am Donnerstag seine Verluste ausgeweitet. Am frühen Nachmittag stand der deutsche Leitindex 0,65 Prozent im Minus bei 25.921 Punkten. Damit setzte er den jüngsten Abwärtstrend fort. Mit dem Rutsch unter die runde Marke von 26.000 Punkten testete er die für den kurzfristigen Trend wichtige 21-Tage-Linie, die als Unterstützung aber hielt. Der MDax DE0008467416 der mittelgroßen Unternehmen sank um 0,37 Prozent auf 31.703 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 ging es um 0,5 Prozent nach unten.

Sein Rekordhoch hatte der Dax in der Vorwoche bei 26.573 Punkten erreicht. Seither fehlen Impulse. Gestiegene Renditen an den Anleihemärkten und steigende Ölpreise wegen des Iran-Kriegs belasten die Stimmung. Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran drohte US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem beispiellosen "Wirtschaftskrieg".

"Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und eine freie Seefahrt in der Straße von Hormus eher Wunschdenken als Realität", heißt es in einer Einschätzung der Landesbank Helaba. "Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass sich die Energiepreise auf einem erhöhten Niveau festgesetzt haben."

Zur Wochenmitte habe der Dax noch weitgehend "dem Asien-Beben getrotzt", betonte Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades mit Blick auf die dortigen heftigen Kursverluste, von denen sich die technologielastigen Börsen inzwischen wieder etwas erholt haben. Er warnte aber auch, es bleibe abzuwarten, ob sich der Dax stabilisiere oder ihn "die Mischung aus steigenden Energiekosten und Zinsunsicherheit in die Knie zwingt".

Halbjahreszahlen von Tonies LU2333563281 halfen den Aktien anfangs. Sie sanken zuletzt aber um 3,3 Prozent. Der Spielwarenhersteller berichtete eine überraschend deutliche Umsatzsteigerung. Allerdings gingen die Ergebniskennziffern wegen Produktmix-Effekten und neuer US-Zölle deutlich zurück. Dass das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) laut Metzler-Analyst Felix Dennl über der Konsensschätzung lag, verpuffte am Markt. Oliver Wojahn von MWB Research machte die Entwicklung der freien Barmittel als entscheidenden Schwachpunkt aus.

Für deutliche Kursausschläge sorgten ansonsten Analystenaussagen. Die Aktien von Sartorius DE0007165631 gewannen dank einer Kaufempfehlung der Schweizer Bank UBS 3,8 Prozent. Premium-Wachstum verdiene auch eine Premium-Bewertung, begründete Matthew Weston seine Hochstufung. Er hob seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für den Labordienstleister und Pharmazulieferer bis 2031 im Schnitt um rund drei Prozent an.

Continental DE0005439004-Titel verteuerten sich um 1 Prozent. Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan äußerte sich in einer Brancheneinschätzung positiv zu dem Reifenhersteller sowie Konkurrent Michelin FR0000121261, dessen Aktien er nun ebenfalls mit "Overweight" empfiehlt. Er passte seine Schätzungen für die europäischen Hersteller an die jüngsten monatlichen Absatzzahlen an. Von Conti bleibt Asumendi weiter überzeugt angesichts einer robusten Profitabilität im Reifengeschäft.

Dagegen sackten die Brenntag DE000A1DAHH0-Titel um 3 Prozent auf 59,80 Euro ab. Die US-Investmentbank Bank of America nahm die Bewertung mit einem Kursziel von 55 Euro und der Einstufung "Underperform" wieder auf. Für den Chemikalienhändler gehe es nach den außerordentlichen Gewinnen im Zuge des Nahost-Kriegs zurück zum "business as usual", schrieb Matthew Yates. Er zeigte sich überrascht, dass der Konsens für 2027 noch stabile Ergebnisse erwarte. Yates selbst stapelt tiefer, da Einsparungen die wegfallenden Übergewinne nicht kompensieren dürften.

Eine gestrichene Kaufempfehlung von Kepler Cheuvreux führte beim Werbevermarkter Ströer DE0007493991 zu einem Kursrückgang von 3,1 Prozent. Die Experten des Analysehauses vermissen kurzfristige Kurstreiber abseits einer möglichen Übernahmeofferte aus Kreisen von Finanzinvestoren. Im Mai war bekannt geworden, dass die US-Private-Equity-Gesellschaft Blackstone US09253U1088 wohl nicht mehr an einer möglichen Übernahme interessiert ist./gl/jha/

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,37
Hebel: 21,46
mit starkem Hebel
Ask: 6,82
Hebel: 4,69
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW8L21 GW1RSY. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer