Aktien Frankfurt

Dax stabilisiert sich dank Ölpreisen 03.09.2026, 11:59 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 32.043,99 PKT +0,16 % Ariva Indikation
DAX 25.820,50 PKT -0,15 % TTMzero RT

Der Dax DE0008469008 hat sich nach drei Verlusttagen am Donnerstag ein wenig stabilisiert. Dank nicht weiter steigender Ölpreise gewann der deutsche Leitindex gegen Mittag 0,10 Prozent auf 25.865 Punkte. Für den MDax DE0008467416 der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,38 Prozent auf 32.079 Punkte hoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 verlor hingegen knapp 0,1 Prozent.

Dass US-Präsident Donald Trump zuletzt von nur kurzen Attacken auf den Iran gesprochen habe, sei "genau das, was die Börsen im Moment hören wollen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Dies stützte auch die am Vortag gebeutelten, technologielastigen asiatischen Indizes wie den südkoreanischen Kospi KRD020020008 und den japanischen Nikkei 225 JP9010C00002 XC0009692440 etwas.

Am Freitag hatte der Dax mit 26.618 Punkten noch ein Rekordhoch erreicht. Seither sorgten steigende Ölpreise und hohe Anleiherenditen für eine deutliche Korrektur. An seinem Vortagstief hatte der Dax aber immerhin noch vor der 50-Tage-Linie abgedreht. Sie gilt als technischer Gradmesser für den mittelfristigen Trend.

Experte Altmann sieht nur eine kurzzeitige Beruhigung der Märkte. "Für eine langfristige Ruhe braucht es deutlich mehr", warnte er vor zu hohen Erwartungen. "Die Straße von Hormus ist weiterhin geschlossen. Und von einem dauerhaften Frieden werden die beiden Konfliktparteien auch im Falle eines Endes der Attacken weit entfernt sein."

Schon das Ausbleiben neuer Nachrichten aus der Region sorge für eine Stabilisierung, ergänzte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Dies sei zwar eine "trügerische Ruhe". Doch immerhin sei das "Schreckensszenario der Investoren" von Ölpreisen über der 100-Dollar-Marke zunächst ausgeblieben. Zudem sorgten besser als erwartete Konjunkturdaten aus China für Zuversicht.

Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone gaben den Aktienkursen indes keinen nachhaltig positiven Impuls.

Im Dax führte die Deutsche Telekom DE0005557508 mit einem Kursplus von 2,1 Prozent die Gewinnerliste an. Der aktivistische Investor Elliott habe einen beträchtlichen Anteil aufgebaut und angedeutet, dass die Bonner ihre Pläne für eine Fusion mit der US-Mobilfunktochter T-Mobile US US8725901040 fallen lassen sollten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Vorabend unter Berufung auf Kreise.

Stattdessen sollten andere Maßnahmen ergriffen werden, um den Wert des Unternehmens für die Aktionäre zu steigern - etwa über eine deutliche Ausweitung der Aktienrückkäufe. Alle Beteiligten hätten die Angelegenheit nicht kommentieren wollen. Für die Titel von T-Mobile US war es in New York am Mittwoch um 2,8 Prozent bergauf gegangen.

Die Aktien der Softwareunternehmen SAP DE0007164600 und Teamviewer DE000A2YN900 waren mit Kursgewinnen von 1,8 und 3,2 Prozent ebenfalls gefragt. Sie profitierten von einem nachbörslich euphorisch aufgenommenen Umsatzausblick des US-Cloud-Softwareanbieters Snowflake US8334451098.

Ansonsten sorgten Analystenaussagen für Kursbewegungen. Die Aktien von MDax-Spitzenreiter Auto1 DE000A2LQ884 erholten sich mit plus 4 Prozent vom jüngsten Tief seit Mai. Die US-Banken JPMorgan und Goldman Sachs bestätigten ihre positiven Anlageempfehlungen für den Online-Gebrauchtwagenhändler.

Eine gestrichene Verkaufsempfehlung des Analysehauses Kepler Cheuvreux verhalf dem Schmierstoffhersteller Fuchs DE000A3E5D64 zu einem Kursanstieg von 2,1 Prozent. Zeitweise erreichten die Titel ein Hoch seit Ende Oktober. Analyst Martin Roediger verwies auf seine übertroffenen Erwartungen im zweiten Quartal sowie die angehobene operative Gewinnprognose.

Bei Flatexdegiro DE000FTG1111 sorgte eine Hochstufung für Kursgewinne von 1,6 Prozent. Die US-Bank Morgan Stanley spricht nun eine positive Empfehlung für die Aktien des Online-Brokers aus./gl/jha/

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,61
Hebel: 20,14
mit starkem Hebel
Ask: 7,01
Hebel: 4,56
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VY3RUY VP1FYQ. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer