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Dax vorweihnachtlich träge 22.12.2025, 14:49 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den moderaten Gewinnen am Freitag ist der deutsche Aktienmarkt etwas schwächer in die kurze Handelswoche vor Weihnachten gestartet. Das Geschehen ist von einem deutlich geringeren Handelsvolumen geprägt, sodass bereits vergleichsweise kleine Ordergrößen bei einigen Einzelwerten für stärkere Kursbewegungen sorgen.

Der Dax notierte am Montagnachmittag 0,1 Prozent tiefer bei 24.253 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Werte sank um 0,5 Prozent auf 30.197 Zähler. Der EuroStoxx 50 verlor 0,2 Prozent.

Ende vergangener Woche hatte der Dax mit Rückenwind von der jüngsten Leitzinssenkung sowie Inflationsdaten in den USA die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten zurückerobert. So hatte ein Rückgang der US-Inflation die Erwartung weiterer Leitzinssenkungen 2026 untermauert. Zudem behielt die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins bei, womit der öffentlichen Hand sowie Unternehmen weiterhin die eher niedrigen Zinsen zugutekommen, mit denen die Eurozone in das mit Konjunkturhoffnungen verbundene Jahr 2026 geht.

Mit Blick auf ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gibt es derweil keine echten Fortschritte. Zwar zeigte sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff nach Verhandlungen in Miami zufrieden über seine Gespräche mit der russischen Delegation, ein Durchbruch wurde aber nicht vermeldet.

Aktien aus dem Halbleitersektor legten im Windschatten starker US-Chipwerte überdurchschnittlich zu. Für die Titel von Infineon ging es an der Spitze des Dax zuletzt um 2,1 Prozent nach oben. Die Papiere von Aixtron gewannen als bester Wert im MDax 2,7 Prozent und stoppten damit vorerst ihre jüngste Korrektur nach vorheriger Rally. Am Freitag hatten einige Chip-Werte an der US-Technologiebörse Nasdaq stark vorgelegt: Micron und Lam Research kletterten auf Rekordhöhen, während sich AMD von ihrem jüngsten Verlust erholten.

Die Papiere des Kupferproduzenten Aurubis profitieren von weiter steigenden Kupferpreisen und verzeichneten ein Kursplus von 1,4 Prozent. Am Morgen waren sie bis auf 123,30 Euro und damit ganz nah an ihr Rekordhoch von Anfang Dezember herangerückt. "Der KI-Boom hält die Nachfrage nach Chips - und damit nach Kupfer - hoch", erklärte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Zudem steige der Kupferbedarf in den Bereichen Elektrifizierung, Erneuerbare Energien und Rüstung. Zwar gebe es weltweit noch genügend Kupfer, doch fehle es an neuen Minen, so Stanzl.

Nach einem optimistischen Ausblick von Dürr verteuerten sich die Aktien um 6,9 Prozent. Der Hersteller von Fahrzeug-Lackieranlagen erhöhte für das laufende Jahr seine Prognose für den Finanzmittelzufluss und begründete dies mit vorgezogenen Zahlungen von Kunden im vierten Quartal sowie verschobenen Dürr-Zahlungen in das Jahr 2026. Deshalb soll auch die Nettofinanzverschuldung geringer ausfallen als zunächst angenommen.

Für die Titel von Schaeffler ging es nach einem Interview von Konzernchef Klaus Rosenfeld um 2,1 Prozent hoch. "Wir werden ein Unternehmen mit Rüstungsgeschäft", sagte Rosenfeld der "Süddeutschen Zeitung". Erst vor kurzem hatte Schaeffler eine Kooperation mit dem Drohnenhersteller Helsing bekannt gegeben.

Seit diesem Montag gibt es einige Wechsel in der Dax-Familie. In den MDax wurden die Aktien der Börsenneulinge Aumovio und TKMS aufgenommen, während jene von Gerresheimer und Hellofresh in den Nebenwerteindex SDax abstiegen.

Neben dem Pharma-Verpackungshersteller Gerresheimer und dem Kochboxenanbieter Hellofresh werden dann noch der Prothesenhersteller Ottobock , das Spielwarenunternehmen Tonies , der Biokraftstoff-Hersteller Verbio und PSI Software im SDax enthalten sein.

Verlassen müssen den SDax LPKF , Stratec , Thyssenkrupp Nucera , Formycon , Procredit und Amadeus Fire . Im Leitindex Dax gab es keine Änderungen./edh/mis

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

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