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Dax setzt Korrektur vom Rekordhoch weiter fort 01.09.2026, 09:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Dax DE0008469008 hat sich am Dienstag angesichts zunehmender Inflationssorgen und steigender Ölpreise noch ein Stück weiter von seinem jüngsten Rekordhoch entfernt. In den ersten Handelsminuten ging es für den deutschen Leitindex um 0,48 Prozent auf 26.130,76 Punkte abwärts, womit das Börsenbarometer auch erstmals seit Juli wieder unter die für den kurzfristigen Trend wichtige 21-Tage-Linie fiel. Damit setzt sich die Korrektur fort, die bereits mit dem schwachen Wochenauftakt ihren Anfang genommen hatte. Dabei hatte der Dax noch am Freitag eine neue Bestmarke bei gut 26.618 Zählern erklommen.

Auch der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen Unternehmen gab am Dienstagmorgen etwas nach und verlor zuletzt 0,39 Prozent auf 32 595,66 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 sank zugleich moderat und an den US-Börsen hatte sich bereits der Dow Jones Industrial US2605661048 am Vortag schwächer gezeigt. Die Inflations- und Zinssorgen belasteten ebenso die asiatischen Handelsplätze.

Angesichts schon hoher Bewertungen haben die Börsen derzeit mit den - zuletzt durch die Zuspitzung der Lage im Iran-Krieg - weiter steigenden Ölpreisen zu kämpfen. Hinzu kommen rekordhohe Anleihezinsen als Belastung. Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche gilt seit geraumer Zeit als sicher. Und seit entsprechenden Hinweisen von US-Notenbankchef Kevin Warsh vom vergangenen Freitag gehen die Märkte auch von einer Leitzinserhöhung in den USA im September aus.

"Langsam setzt sich bei den Anlegern die Erkenntnis durch, dass bei der Zinsanpassung noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist. Wir sehen eine weltweite Anpassung des Zinsniveaus", erklärte Jochen Stanzl von der Consorsbank den jüngsten Abwärtsdruck an den Börsen. Zudem hätten die noch immer ungelöste Frage des freien Seerverkehrs durch die Straße von Hormus sowie die Fed-Signale auf eine straffere Geldpolitik eine Verkaufswelle befeuert, die noch in der vergangenen Woche als "vorläufig eingefangen" gegolten habe.

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