Aktien Frankfurt Schluss

Abwärts - Schwache Chipwerte und Iran-Eskalation 23.07.2026, 17:51 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
MDAX 31.743,27 PKT -0,72 % Ariva Indikation
DAX 24.815,35 PKT -1,32 % Ariva Indikation

Der Dax DE0008469008 hat am Donnerstag seine bisher in dieser Woche verbuchten Gewinne eingebüßt. Zu viele Unsicherheiten an zu vielen Fronten vertrieben die Anleger. Weiter steigende Ölpreise und Gewinnmitnahmen bei Chipwerten als Reaktion auf einen enttäuschenden Ausblick von STMicroelectronics NL0000226223 setzten dem Aktienmarkt besonders zu.

Der Dax fiel wieder unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten und büßte am Ende 1,56 Prozent auf 24.763,12 Zähler ein. Für den MDax DE0008467416 der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,96 Prozent auf 31.673,72 Punkte nach unten.

Zurückhaltung herrschte auch, weil Europas größter Softwarekonzern SAP DE0007164600 am Abend nach US-Börsenschluss seine mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen vorlegt. Unternehmenschef Christian Klein steht wegen der Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz (KI) unter Druck.

Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die Leitzinsen im Euroraum unverändert zu lassen, war derweil vom Markt erwartet worden und bewegte zunächst kaum. Eine Zinsanhebung könnte es jedoch im September geben, wenn der EZB neue Prognosen zu Inflation und Konjunktur vorliegen. Denn die Risiken für die Teuerung sind nicht gebannt, solange der Iran-Krieg andauert und die Ölpreise in die Höhe treibt.

Laut dem Chef-Ökonom der ING NL0011821202 Bank, Carsten Brzeski, deuteten die Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der Pressekonferenz zur Zinsentscheidung klar auf eine Zinserhöhung im September hin. So habe Lagarde die Risiken für eine anziehende Inflation und für eine Abschwächung der Wirtschaft betont.

Steigende Ölpreise wegen der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg schürten am Donnerstag weiter Inflationsängste und blieben damit ein Problem für die Märkte. Zudem erklärten vom Iran unterstützte Huthi-Milizen, sie hätten zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer angegriffen; dies verschärft den Nahostkonflikt weiter und droht zu schwerwiegenderen Versorgungsunterbrechungen zu führen.

Es mehrten sich die Anzeichen, dass US-Präsident Donald Trump den Iran-Krieg nicht nur verbal eskaliere, sondern auch an eine massive Ausdehnung der Angriffe denke, schrieben die Autoren vom Börsenbrief Fuchs-Kapital in ihrer aktuellen Ausgabe. Für die Rohstoff- und Finanzmärkte verheiße dies nichts Gutes.

Als Belastung hinzu kam am Donnerstag, dass Geschäftszahlen von US-Konzernen die Anleger nicht überzeugten - obwohl der Internetriese Alphabet US02079K3059 im vergangenen Quartal die Wall-Street-Erwartungen übertroffen hatte. Da Googles Mutterkonzern noch mehr Geld in den Ausbau der KI-Infrastruktur stecken will, kamen die Aktien dennoch unter Druck.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,66
Hebel: 19,87
mit starkem Hebel
Ask: 5,95
Hebel: 5,49
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GW8L28 GW1RWT. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer