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Zurückhaltung vor Rede von US-Notenbankchef Powell 22.08.2025, 14:25 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor der mit Spannung erwarteten Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell bewegen sich die deutschen Aktien-Indizes am Freitag nur wenig. Die geldpolitischen Signale Powells könnten die Börsen in eine neue Richtung schicken, daher sind Anleger vorsichtig.

Der Dax notierte am Nachmittag prozentual kaum verändert bei 24.282 Punkten. Im bisherigen Wochenverlauf hat sich mit einem moderaten Abschlag wenig getan. Das Rekordhoch von Mitte Juli ist mit 24.639 Punkten etwas weiter weg, bleibt aber in Reichweite.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Freitag 0,31 Prozent auf 30.773 Punkte. Der EuroStoxx 50 legte um 0,2 Prozent zu.

Powells Rede beim jährlichen Notenbankentreffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming steht um 16.00 Uhr auf dem Programm. Der Fed-Chef dürfte die Tür für Zinssenkungen öffnen, gleichzeitig aber auf die Datenabhängigkeit verweisen, hieß es bei Index Radar mit Blick auf die Hoffnungen der Anleger. Die Arbeitsmarktdaten und die Inflationszahlen Anfang September bildeten dafür die nächste Entscheidungsgrundlage, so die Experten. Das Enttäuschungspotenzial sei inzwischen geringer. "Noch vor wenigen Tagen lag die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im September bei über 90 Prozent, aktuell nur noch bei rund 70 Prozent."

Mit Blick auf die Unternehmensseite belasteten niedrige Preise für Zucker und Ethanol die Geschäfte von Südzucker deutlicher als bisher gedacht. Das im Nebenwerte-Index SDax notierte Unternehmen senkte seinen Ausblick für das bis Ende Februar laufende Geschäftsjahr 2025/26. Die Papiere verloren 1,3 Prozent.

Die Citigroup gab die Verkaufsempfehlungen für die Rüstungstitel Hensoldt und Renk auf und votiert nun für beide mit "Neutral". Die tags zuvor deutlich gestiegenen Papiere bauten ihren Kursgewinn aus und stiegen um 3,2 beziehungsweise 1 Prozent. Fundamental erschienen die Aktien nicht mehr überbewertet, hieß es. Auch Rheinmetall legten am Freitag nochmals moderat zu.

Bei den stark gelaufenen Aktien der Commerzbank nahmen Anleger Gewinne mit. Mit minus 3,8 Prozent waren die Titel im Dax das Schlusslicht. Vorletzter im Leitindex waren DHL mit minus 2 Prozent. Die Titel des Logistikers litten unter einer zurückhaltenderen Einstufung von Kepler Cheuvreux. Das operative Ergebnisziel für das Gesamtjahr sei schwer erreichbar, so die Experten.

Die am Vortag nach einem überraschenden Gewinneinbruch zeitweise um ein Fünftel abgerutschten Papiere des Ticketvermarkters und Konzertveranstalters CTS Eventim blieben auch am Freitag unter Druck. Sie verloren weitere 4,3 Prozent./ajx/jha/

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