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Abstufungen belasten BASF und Fuchs nach Erholungsrally 31.03.2026, 16:24 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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BASF 52,18 EUR -0,37 % TTMzero RT
FUCHS Pref 45,12 EUR -0,09 % L&S Exchange
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(neu: Kepler-Kommentar zu Fuchs und aktuelle Kurse)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die jüngste Erholung im Chemiesektor kommt am Dienstag langsam an ihre Grenzen. Vor allem gilt dies nach Analystenkommentaren für die Aktien von BASF DE000BASF111 und Fuchs DE000A3E5D64, die mit Abschlägen von 0,3 und 0,7 Prozent am Nachmittag zu den größeren Verlierern in ihren Indizes Dax DE0008469008 und MDax DE0008467416 zählten. Der europäische Chemiesektor EU0009658608 zeigte sich leicht im Plus, während der Gesamtmarkt deutlicher zulegte.

Chemiewerte waren in der Frühphase der kriegerischen Auseinandersetzungen im Iran stark belastet worden. Zuletzt sorgte aber die Annahme, dass die Lage in Nahost die globale Chemikalien-Versorgung verknappt und europäische Anbieter von steigenden Preisen profitieren könnten, für Optimismus.

Zu jenen Aktien, die sich deutlich erholt hatten, zählten vor allem BASF und Fuchs, die nun aber vom Analysehaus Kepler abgestuft wurden - BASF auf neutrales Niveau und Fuchs auf das negative Votum "Reduce". BASF hatten binnen sechs Handelstagen um bis zu 18 Prozent zugelegt und Fuchs mehr als 14 Prozent, während der Branchenindex um etwa zehn Prozent zulegte.

Experte Christian Faitz von Kepler Cheuvreux sprach in seiner Studie mit Blick auf BASF von einem zuletzt spürbaren "Hype" wegen der Situation in Nahost, der aber übertrieben sei. Die Ludwigshafener würden nicht nur als relativer Gewinner, sondern auch als absoluter Gewinner der Krise betrachtet. BASF sei aber nicht vollständig geschützt. Er kürzte vor diesem Hintergrund seine Erwartungen und kappte sein Kursziel von 56 auf 54 Euro.

Zum Schmierstoffhersteller Fuchs schrieb Kepler-Analyst Martin Rödiger, dass der Krieg in Nahost für diesen einen noch stärkeren Gegenwind darstelle als die schwierige konjunkturelle Lage im Schlussquartal 2025. Das Problem seien zuvorderst die steigenden Preise für Rohmaterialien. Sie dürften die Profitabilität von Fuchs belasten und das aufzuwendende Betriebskapital erhöhen. Rödiger hält die Konsensschätzungen für Fuchs nach wie vor für zu hoch. Entsprechend kappte er seine Prognosen für den Gewinn je Aktie bis 2028 und das Kursziel von 43 auf 34 Euro.

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