Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
AKTIEN IM FOKUS 2

Nike droht 13-Jahres-Tief wegen schwacher Geschäfte 02.10.2026, 12:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
PUMA 22,67 EUR +2,16 % Lang & Schwarz
Nike (B) 28,00 EUR -7,34 % L&S Exchange
adidas 144,05 EUR +1,32 % Lang & Schwarz
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

(Neu: Überschrift, aktuelle Kurse, längerfristige Kurseinordnung, weitere Analystenaussagen)

NEW YORK/FRANKFURT (dpa-AFX) - Für Nike US6541061031 zeichnet sich nach enttäuschenden Aussagen zur Geschäftsentwicklung am Freitag ein Kursrutsch ab. Vorbörslich büßten die bereits seit Monaten schwachen Aktien des Sportwarenriesen weitere 10 Prozent auf 31,48 US-Dollar ein - das wäre ein Tief seit 2013. Im bisherigen Jahresverlauf ist das Unternehmen mit einem Kursminus von 45 Prozent abgeschlagenes Schlusslicht im New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial.

Laut einem Börsianer sind die Probleme von Nike weitgehend "hausgemacht" und lassen nur begrenzt negative Rückschlüsse für die deutschen Konkurrenten Adidas DE000A1EWWW0 und Puma DE0006969603 zu. Dementsprechend robust hielten sich deren Aktien mit Gewinnen von rund etwa einem Prozent.

Geht es nach dem UBS-Analysten Jay Sole, ist das Ende der Nike-Talfahrt wohl noch nicht in Sicht. Mit den Gewinnschätzungen könnte es weiter bergab gehen, und die Bewertung sei trotz des monatelangen Abwärtstrends nicht günstig. Die Geschäftserholung von Nike könnte länger dauern als bisher am Markt erwartet, befürchtet der Experte. Er senkte seine Ergebnis- und Wachstumsschätzungen.

Sowohl das erste Geschäftsquartal als auch der Ausblick des Unternehmens auf 2026/27 sehen nach Einschätzung der US-Bank Citigroup schwach aus. Die Anlagestory werde zunehmend von Kostensenkungsmaßnahmen dominiert, was mit dem Bewertungsaufschlag der Aktien zur Branche schwierig in Einklang zu bringen sei, monierte Paul Lejuez. Seine Kollegin Monique Pollard geht davon aus, dass Adidas und Puma dem Branchenprimus Marktanteile abjagen könnten.

Piral Dadhania von der kanadischen Investmentbank RBC sieht insbesondere den Ergebnisausblick von Nike klar unter den Erwartungen. Ähnlich äußerte sich JPMorgan-Experte Matthew Boss.

Zu Adidas verwiesen die Experten der RBC und der US-Bank Jefferies darauf, dass der Konzern Analysten in einem Briefing zu den anstehenden Resultaten darauf einstellte, dass das operative Ergebnis im zweiten Halbjahr diesmal noch stärker vom Schlussquartal dominiert werden dürfte. An den Konsensschätzungen für 2026 und 2027 sollte das aber kaum etwas ändern, betonte RBC-Analyst Dadhania.

Derweil senkte Metzler-Experte Felix Dennl seine operativen Ergebnisprognosen (Ebit) für Adidas für die Jahre bis 2028 um bis zu 9 Prozent. Als Grund nannte er jüngste Branchendaten, Wechselkursentwicklungen und Gespräche mit dem Unternehmen. Die Aktien blieben aber attraktiv bewertet, hob er hervor. Auch JPMorgan-Analystin Wendy Liu schraubte mit derselben Begründung ihre Gewinnprognosen bis 2028 um bis zu 10 Prozent nach unten.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,40
Hebel: 5,69
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MM8QSM. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer