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RWE kratzen an 50-Euro-Marke - Windkraftauktion beflügelt 14.01.2026, 11:27 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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(neu: Analystenkommentar)

FRANKFURT (dpa-AFX) - RWE haben am Mittwoch erstmals seit 2011 wieder an der 50-Euro-Marke gekratzt. Analysten wie die von Bernstein Research sehen die Essener als "großen Gewinner" einer Windkraftauktion in Großbritannien. RWE habe sich den Löwenanteil der ausgeschriebenen Projekte auf See gesichert. Auch für den britischen Stromerzeuger SSE sei der Ausgang ein Erfolg. SSE-Aktien stiegen in London um bis zu 3 Prozent.

Für RWE ging es in der Spitze um 3,5 Prozent auf 49,93 Euro nach oben. Zuletzt betrug das Plus noch 2,4 Prozent. Mit einem Aufschlag von gut 9 Prozent seit Jahresbeginn liegen die Papiere der Essener auf Rang fünf im 40 Aktien umfassenden Dax .

Mit der bei einer staatlichen Auktion von Windkraft gewonnenen Kapazität von knapp sieben Gigawatt sei RWE der größte Sieger, schrieb auch Analyst Ahmed Farman von der US-Bank Jefferies. Insgesamt habe Großbritannien in der Auktionsrunde mit 8,245 Gigawatt deutlich mehr Kapazität versteigert als erwartet. Er selbst und wohl auch der Markt hätten mit nur fünf Gigawatt gerechnet.

Hinzu komme, dass die bei der Auktion gezahlten Preise auf eine Rendite der Projekte von über 10 Prozent hindeuten, so Farman. Das liege deutlich über der Zielmarke von RWE von 8,5 Prozent und am oberen Ende der Renditespanne von 7,5 bis 11 Prozent, die weltweit bei Windkraftprojekten auf See angesetzt werde. Auch Siemens Energy wurden als Profiteur der Auktion gesehen. Ihre Aktien tun sich nach dem Rekord der Vorwoche aber schwer und verzeichnen leichte Gewinnmitnahmen.

Im Zusammenhang mit der Auktion gab zudem die Beteiligungsgesellschaft KKR eine strategische Partnerschaft mit RWE bekannt. Sie wollen damit die Offshore-Windprojekte Norfolk Vanguard East und Norfolk Vanguard West in Großbritannien finanzieren, die Bestandteil der Auktion waren. Die beiden neuen Windparks werden eine Gesamterzeugungskapazität von gut drei GW haben.

Insgesamt sei ein Investitionsvolumen von über 15 Milliarden US-Dollar veranschlagt. Die Inbetriebnahme der Windparks sei für 2029 beziehungsweise 2030 vorgesehen./ag/bek/jha/

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