Anzeige
+++Wall Street. Trump. Antimon ATMY steht jetzt im Zentrum politischer Macht und kritischer Versorgung+++
AKTIEN IM FOKUS

Anleger machen im Rohstoffsektor Kasse 02.02.2026, 10:39 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
ThyssenKrupp 11,03 EUR -2,09 % Lang & Schwarz

LONDON/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die scharfe Preiskorrektur bei Edel- und Industriemetallen hat zum Wochenauftakt schwer auf dem Rohstoffsektor gelastet. Der europäische Stoxx 600 Rohstoffsektor verlor 2,6 Prozent auf 731 Punkte und weitete damit die Verluste vom Freitag aus.

Der Sektorindex war Anfang Dezember über die Marke von 600 Punkten nach oben ausgebrochen, in der Spitze um ein Drittel gestiegen und hatte am Donnerstag bei knapp 800 Punkten den höchsten Stand seit 16 Jahren erreicht. Am Montag war er das Schlusslicht auf dem 19 Indizes umfassenden Sektortableau.

Auslöser der Verluste war die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank Fed durch US-Präsident Donald Trump. Das löste eine regelrechte Flucht aus risikoreichen Anlagen aus. Warsh gilt als "Inflation Hawk", der eher zu einem restriktiveren Zinspfad tendiert, um so die Teuerungsrate in den Griff zu bekommen.

Das veranlasste Investoren, sich aus zuletzt überdurchschnittlich gut gelaufenen Anlagen zurückzuziehen. Der Goldpreis etwa hatte laut Jim Reid von der Deutschen Bank am Freitag mit minus 9 Prozent den größten Tagesverlust seit 2013 hinnehmen müssen. Zuvor habe die Feinunze die stärkste acht Tage andauernde Rally seit der großen Finanzkrise 2008/2009 erlebt mit immer neuen Preisrekorden. Der Stratege sprach denn auch von "bemerkenswerten Schwankungen bei Edelmetallen", die bei Silber noch stärker waren als bei Gold.

Spekulanten, die mit Kredit auf einen noch höheren Goldpreis gesetzt hatten, geraten durch den Preisverfall unter Druck und müssen Positionen verkaufen, um eine zu große Schieflage zu verhindern. Gerade Hedgefonds können daher gezwungen sein, auch Teile ihrer Anlagen wie Aktien zu veräußern. Damit setzen die Turbulenzen an den Metallmärkten auch Aktienmärkte zumindest vorübergehend unter Druck.

An der Londoner Börse drückten die Verluste an den Metallbörsen die Papiere der zahlreichen Bergwerkskonzerne nach unten. Im Leitindex FTSE 100 lagen mit Glencore , Anglo American , Antofagasta , Fresnillo und Endeavour Mining fünf Schwergewichte der Branche auf den letzten Plätzen mit Einbußen von 3,5 bis 6,5 Prozent.

Auch die Kurse der Stahlhersteller litten unter dem allgemeinen Ausverkauf. In Frankfurt verloren Thyssenkrupp und Salzgitter knapp 4 respektive 2 Prozent. In Paris verbilligten sich ArcelorMittal zum Wochenstart um 1,8 Prozent.

Allerdings hatte sich der Kurs etwa von Salzgitter vor der aktuellen Korrektur auch binnen weniger Monate verdoppelt./bek/ajx/mis

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 3,14
Hebel: 4
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Goldman Sachs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: GV994Y. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer