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Rüstungswerte wieder unter Druck - Gewinnmitnahmen mehren sich 17.06.2025, 10:02 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Rheinmetall 1.553,25 EUR +0,37 % Lang & Schwarz

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der rasanten Rekordjagd mehren sich zuletzt die Rückschläge bei Rüstungswerten wie Rheinmetall . Am Dienstag gab es bei dem Dax-Mitglied wieder einen solchen um 3,3 Prozent, womit die Aktien im ebenfalls fallenden deutschen Leitindex zum Schlusslicht wurden. Für die Aktien von Renk und Hensoldt ging es im MDax auch um bis zu 2,1 Prozent bergab.

Hoffnungsvollere Nachrichten zu den Kriegsschauplätzen in der Ukraine und im Nahen Osten gab es nicht und so dürften eher Gewinnmitnahmen für die negative Entwicklung verantwortlich sein. Eigentlich wurde die Nervosität der Anleger mit Blick auf den Krieg zwischen Israel und dem Iran wieder größer, nachdem US-Präsident Donald Trump den G7-Gipfel in Kanada völlig überraschend vorzeitig verlassen und das mit der Lage im Nahen Osten begründet hatte. Die genauen Umstände seiner Entscheidung blieben zunächst im Dunkeln. Anleger stellen sich allerdings die Frage, ob die USA militärisch in den Konflikt eingreifen.

Der bisherige Rheinmetall-Rekord ist mittlerweile schon zwei Wochen alt, seitdem werden einige Gewinntage bei der Aktie wieder dazu genutzt, um Kasse zu machen. In diesem Jahr hatten sie sich in der Spitze nochmals mehr als verdreifacht, während sich Renk sogar fast verfünffachen konnten. Zuletzt waren nach der Rally erste Stimmen aufgekommen, die mit Blick auf die zweite Jahreshälfte dazu raten, je nach Unternehmen genauer hinzusehen. Renk wurde vor einer Woche wegen der Bewertung von der Bank of America gleich doppelt abgestuft.

Die Kursziele vieler Analysten für Rheinmetall suggerieren aber noch Potenzial, besonders jenes von Exane BNP mit 2.300 Euro. Sebastian Growe von der französischen Investmentbank hatte jüngst in seiner Branchenbewertung ganz auf Rheinmetall gesetzt, wo die mannigfaltigen Chancen trotz der rasanten Rally der vergangenen Jahre noch nicht eingepreist seien. Wurden die Aktien im Januar 2022 vor dem russischen Überfall auf die Ukraine noch zu Kursen unter 90 Euro gehandelt, waren es zuletzt bis zu 1.944 Euro gewesen. In der Spitze waren sie damit das mehr als 21-fache Wert gewesen./tih/ag/stk

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