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Stahlsektor begehrt - Thyssenkrupp mit Spartenverkauf im Blick 07.01.2026, 11:31 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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ThyssenKrupp 10,07 EUR -1,40 % Lang & Schwarz

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Thyssenkrupp -Aktien haben am Dienstag von Sektor-Rückenwind und einem Pressebericht zu Details des möglichen Verkaufs der Stahlsparte an den indischen Jindal-Konzern profitiert. Der Kurs der im MDax notierten Anteile stieg am Morgen um 4,6 Prozent auf 10,04 Euro. Er kehrte damit nach einer Vortagsschwäche wieder über die 10-Euro-Marke zurück in Richtung des etwas darüber liegenden Hochs vom Oktober.

Stahlwerte waren am Mittwoch allgemein gefragt, wie Salzgitter mit einem Anstieg um 2,3 Prozent sowie ArcelorMittal um drei Prozent zeigen. Im Sektor herrscht seit einiger Zeit Optimismus, dass die Branche 2026 von Abschirmungsmaßnahmen der Europäischen Union gegen Billigimporte aus China profitieren könnte. Hinzu kommt Fantasie wegen der deutschen Infrastruktur-Milliarden sowie ein möglicher Wiederaufbau der Ukraine, sollte Russland seinen Angriffskrieg endlich stoppen.

Zu ArcelorMittal äußerte sich zudem die US-Bank Morgan Stanley positiv. Die Analysten stuften das Papier auf "Overweight" hoch; für sie ist es ein "Top Pick", also ein Favorit im Sektor. Der Aktienkurs erreichten daraufhin den höchsten Stand seit 14 Jahren. In seiner Studie sieht Analyst Alain Gabriel Luft nach oben für die Stahlbranche wegen Maßnahmen, die die Produktion in Europa wettbewerbsfähiger machen soll. Für Thyssenkrupp und Salzgitter erhöhte der Experte zwar seine Kursziele, bleibt aber mit "Underweight" negativ gestimmt.

Mit Bezug zu Thyssenkrupp berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch unter Berufung auf Kreise, dass mit Jindal für den komplexen Verkauf der Stahlsparte weiterhin eine praktikable Lösung gesucht wird. Darin heißt es, in einem ersten Schritt könnte Jindal 60 Prozent an Thyssenkrupp Steel Europe übernehmen. Abhängig vom Fortschritt der Sanierung könnten dann später ein oder zwei weitere Tranchen folgen, hieß es in den Quellen der Agentur weiter. Ein kritisches Thema bleibt demnach die Absicherung von Pensionslasten.

Laut einem Händler nimmt der Stahlverkauf allmählich konkretere Formen an, nachdem jahrelang vergeblich nach einem Käufer gesucht worden sei. Um die Fantasie dafür weiter zu beleben, brauche es aber eine konkrete Bestätigung./tih/zb/nas/mis

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