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Traton holen Verluste auf - Daimler deutlich erholt 04.03.2026, 14:44 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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TRATON 30,96 EUR ±0,00 % Lang & Schwarz

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Traton -Aktien haben am Mittwoch nach anfänglichen Verlusten eine weitere Eintrübung der Chartlage erst einmal abgewendet. Wegen eines vorsichtigen Ausblicks hatte sich bei der VW -Nutzfahrzeugtochter am Morgen ein weiterer Verlusttag angebahnt - mit einem Minus von zunächst fast sechs Prozent. Im Zuge einer marktbreiten Erholung, die sich bei Autowerten in der Breite zeigte, konnten die Aktien ihr Minus aber aufholen und zuletzt sogar ins Plus drehen. Im MDax zählten sie damit aber zu den schwächsten Werten.

Am Montag und Dienstag hatten die Papiere summiert fast neun Prozent verloren wegen des eskalierten Konflikts im Nahen Osten. Am Mittwoch setzte an den Märkten aber eine Erholung ein, die getrieben war von der Hoffnung darauf, dass US-Streitkräfte die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus sichern werden. Im Zuge dessen konnten die am Mittwoch bereits freundlich gestarteten Aktien des Konkurrenten Daimler Truck ihre Erholung auf ein Plus von mehr als fünf Prozent ausbauen. Die beiden Nutzfahrzeughersteller profitierten auch von aktuellen Marktdaten aus den USA.

Traton legte am Morgen seine Jahreszahlen vor, die nach Angaben des Analysten Fabio Hölscher von Warburg Research auf ein solides viertes Quartal schließen ließen. Der Experte sah aber den Ausblick etwas unter den Erwartungen. Das angestrebte Margenziel impliziere im Mittelwert kein Wachstum, was hinter den Markterwartungen zurückbleibe. Die strategische Hauptsorge bleibe, das internationale Geschäft angesichts der US-Handelsbarrieren wieder in die Gewinnzone zu führen.

Analystin Daniela Costa von Goldman Sachs schrieb mit Blick auf Traton, dass aktuelle Zahlen zum US-Lkw-Markt am Mittwoch den negativen Effekt des schwachen Ausblicks mildern sollten. Die von einem Marktforscher für Februar ermittelten Aufträge für Lastwagen der schwersten Kategorie (Class 8) seien in den Vereinigten Staaten stark gewesen, schrieb die Expertin. Laut dem Experten Kyle Menges von der Citigroup war das Ausmaß der Verbesserung eine positive Überraschung.

Der US-Einfluss könnte am Mittwoch dem Traton-Konkurrenten Daimler Truck etwas stärker geholfen haben als der VW-Tochter Traton. Die Bank of America hatte die Titel der Stuttgarter Anfang Februar zu ihrem "Sektor-Top-Pick" erklärt und dabei unter anderem die stärkere Abhängigkeit vom US-Markt als positives Kriterium genannt. Quartalszahlen von Daimler Truck werden erst in der kommenden Woche am Donnerstag erwartet./tih/bek/mis

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