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Aktien New York Ausblick

Dow im Plus - Nasdaq stabil - Nvidia kein Treiber 26.02.2026, 14:46 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Dow Jones 47.498,34 PKT -0,93 % Ariva Indikation

NEW YORK (dpa-AFX) - Trotz starker Quartalszahlen vom KI-Champion Nvidia werden die US-Börsen am Donnerstag nur stabil erwartet. Die Anleger bleiben vorsichtig. Immerhin sind die bedeutendsten Aktienmärkte weltweit, angetrieben durch das Thema Künstliche Intelligenz (KI), bereits von Rekord zu Rekord geeilt. Bis Sorgen über disruptive Kräfte durch KI die Rally ausgebremst hatten.

Hinzu kommen nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofs in den USA weiterhin die schwelenden Zoll-Unsicherheiten, da US-Präsident Donald Trump umgehend alternative Maßnahmen angekündigt hatte. Der Ausgang der Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran ist ebenfalls ungewiss. Im schlimmsten Fall könnte ein Angriff der Vereinigten Staaten folgen.

Der Broker IG taxierte den bekanntesten Wall-Street-Index Dow Jones Industrial rund eine Stunde vor dem Börsenauftakt 0,25 Prozent höher auf 49.605 Punkte. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 dürfte unterdessen 0,03 Prozent tiefer mit 25.322 Zählern starten.

Die Aktie von Nvidia , die zuletzt Ende Oktober eine Bestmarke erreicht hatte, legte vorbörslich um 0,9 Prozent zu. Damit dürfte sie ihre bereits viertägige Erholungsbewegung fortsetzen und weiter in Richtung ihres Rekordniveaus steigen. Dass die Aktie jedoch keine großen Sprünge macht, sondern zunächst sogar nachgab und aktuell auch die Märkte kaum mehr antreibt, dafür lieferte Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management eine schlüssige Erklärung. Es reiche inzwischen nicht mehr, die Erwartungen zu übertreffen. Der KI-Zyklus sei vielmehr bereits so weit fortgeschritten, dass sich die Anleger zunehmend fragten, wie lange es noch so rasant weitergehen werde.

Und Chefmarktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank verwies auf die Zweischneidigkeit der starken Nvidia-Zahlen und der Aussagen zur weiteren Geschäftsentwicklung. "Längst sind Signale eines schnelleren KI-Ausbaus, wie sie Nvidia lieferte, kein Grund mehr für Anleger, in Jubel-Arien zu verfallen. Sie kennen die Kehrseite der Medaille: die Disruption durch KI. Wenn der KI-Ausbau schneller verläuft als gedacht, ist auch die Wahrscheinlichkeit größer, dass dies ebenso für die KI-Disruption gilt."

Und hierfür habe "ausgerechnet Salesforce den neuen Grund zur Sorge" geliefert, so Stanzl. Salesforce stehe als führender Softwareanbieter im Zentrum der Bedenken, durch fortschrittliche KI-Anwendungen in die Bedeutungslosigkeit gedrängt zu werden. "Dass Salesforce ein Rekordergebnis einfuhr, interessierte die Anleger kaum. Alles, was zählte, war der Ausblick, der den Anlegern zu verhalten ausfiel, um die Ängste vor einer Disruption durch KI zu zerstreuen", so der Consorsbank-Experte. Und das, obwohl Salesforce klar gesagt habe, dass eine Disruption durch KI nicht feststellbar sei. Im vorbörslichen Handel sackte das Papier um 3,8 Prozent ab, womit die Vortagsgewinne wieder ausradiert wären.

Um mehr als 20 Prozent sackten vorbörslich die AKtien des Solartracker-Herstellers Array ab sowie die des Softwareunternehmens C3.ai ab. Beide verfehlten mit ihren Prognosen für das neue Jahr die Analystenschätzungen.

Zudem hat Victory Capital nun auch für den Vermögensverwalter Janus Henderson ein Übernahmeangebot vorgelegt, zwei Monate nach dem Gebot von Trian Fund Management. Victory bietet den Janus-Aktionären insgesamt 57,04 Dollar je Aktie, woraufhin das Papier vorbörslich um 5,7 Prozent zulegte./ck/jha/

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