Aktien New York Ausblick

Goldman Sachs treibt Dow an - Chip-Aktien schwach 13.10.2026, 14:19 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Getrennte Wege könnten am Dienstag die maßgeblichen Börsenbarometer in den USA einschlagen. Während der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 steigen dürfte, nicht zuletzt angetrieben von starken Geschäftszahlen von Goldman Sachs US38141G1040, stehen die Ampeln für die Halbleiterbranche auf rot. Der von den Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 US6311011026 wird mit Verlusten erwartet.

Am Tag der großen US-Banken ragte Goldman Sachs heraus. Das Investmenthaus hat im vergangenen Quartal im Aktienhandel deutlich besser abgeschnitten als erwartet. Das verhalf den Aktien vorbörslich zu einem Plus von 3,6 Prozent. Die Aktie ist mit über zehn Prozent Indexgewicht der schwerste Titel im Dow und treibt diesen somit an. Der Broker IG berechnete den Dow gut eine Stunde vor Handelsbeginn 0,7 Prozent höher auf 52.240 Zähler.

Der Nasdaq 100 dürfte dagegen laut IG um 0,7 Prozent auf 30.450 Punkte nachgeben. Anleger in der Tech-Welt sorgen sich um Konkurrenz aus China. Einem Zeitungsbericht zufolge macht Chinas Speicherchip-Hersteller CXMT große technologische Fortschritte. Das lastete in Asien und Europa auf der Chip-Branche und dürfte auch an der Nasdaq vor allem Titel wie Micron US5951121038, Sandisk US80004C1018 und Seagate nach unten drücken. Vorbörslich büßten diese zwischen vier und sechs Prozent ein.

Enttäuscht reagierten Anleger auf die Quartalsbilanz der Citigroup US1729674242, der Kurs büßte vorbörslich knapp zwei Prozent ein. Die Aktien von JPMorgan US46625H1005 legten leicht zu nach der Vorlage der Zahlen zum vergangenen Quartal. Die Papiere von Wells Fargo US9497461015 gaben hingegen nach der Quartalsbilanz der Bank um gut ein Prozent nach.

Schlecht kamen auch die Geschäftszahlen von Johnson & Johnson US4781601046 an, die Aktien des Konsumgüterriesen fielen vorbörslich um gut zwei Prozent. Die Papiere des Krankenversicherers UnitedHealth US91324P1021 gewannen 2,7 Prozent nach einer Erhöhung der Gewinnprognose für das Geschäftsjahr.

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